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IN EIGENER SACHE

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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Aus ff 43 vom Donnerstag, den 25. Oktober 2018

Norbert Dall’Ò und Anna Lisa Mongiorgi
Bei der Polizei: Norbert Dall’Ò und Anna Lisa Mongiorgi, Chefin von Südtirols Straßenpolizei: „Ich ­hatte immer schon das Bedürfnis, mitzuhelfen, damit unsere Welt etwas besser wird.“ © Othmar Seehauser
 

Sie kennen das sicher: Der schöne Schein trügt sehr oft. Etwas ist nicht so, wie es sich einem zunächst präsentiert. Ein solcher Fall ist zum Beispiel Horst Moser. Der Pusterer leitet zwei Unternehmen. Verkehrs- und Wegebau, Produktion von Sand und Schotter, 40 Mitarbeiter, gut fünf Millionen Umsatz. So weit die Fassade. Tief in Moser drinnen schlummert aber auch ein Schriftsteller. Er schreibt Romane. Soeben ist sein drittes Buch erschienen – „Kleinstadtidyll“. Es ist an Wochenenden und in langen Nächten entstanden. Georg Mair hat Moser besucht, seine Bücher gelesen. Am Ende steht eine vielschichtige Geschichte über einen Mann, der zwei Leben führt (ab Seite 54).

Mit Schein und Wirklichkeit kennt sich auch Anna Lisa Mongiorgi aus. Sie führt das ­Kommando über rund 120 Beamte, meist Männer – seit Juli dieses Jahres ist sie die Chefin der Südtiroler Straßenpolizei. Bislang kannte sie ­weder Bozen noch Südtirol. „Ich muss mich erst einleben“, sagt sie. Norbert Dall’Ò hat der 49-Jährigen in ihrem neuen Büro einen Besuch abgestattet – das Porträt über die „Frau Comandante“ finden Sie ab Seite 58.

In einem Wahlkampf liegen Schein und Sein, Traum und Wirklichkeit und Illusionen dicht beieinander. Am Tag nach der Wahl herrscht bei vielen Katerstimmung – und der Katzenjammer beginnt. So auch in Südtirol an diesem Montag. Es war für viele eine lange Wahlnacht mit Zittern, Bangen und Hoffen. Tatsache ist, dass sich das Land nach dieser Wahl in einem völlig neuen politischen Licht präsentiert. Die gesamte ff-Redaktion war seit dem Schließen der Wahllokale bis zu Redaktionsschluss unterwegs, auf der Suche nach den besten Geschichten, spannenden Analysen, interessanten Zahlen und Reaktionen. Das Ergebnis können Sie auf rund 30 Seiten nachlesen, ab Seite 14 geht’s mit der Titelgeschichte über „Kompatschers Kreuzweg“ los.

Zum Schluss noch eine Richtigstellung: In unserem Porträt über den Bozner Alexander Lechner in der vergangenen ff-Ausgabe ist uns leider ein Fehler unterlaufen: Der Servus-TV-Moderator hat zwar die Sendungen „Servus am Morgen und „Sport Aktuell moderiert – allerdings nicht mehr aktuell. Seit vergangenem Wochenende moderiert Lechner die Hauptabendnachrichtensendung „Servus Nachrichten.

Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre!

weitere Bilder

  • Sieglinde Niederstätter, Alexandra ­Aschbacher.

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