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Editorial

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Aus ff 18 vom Donnerstag, den 02. Mai 2019

ff-Wattkarten
Wattkarten von ff: Gezeichnet hat sie der Grödner Karikaturist Egon Rusina Moroder. © FF-Media
 

beginnen wir an dieser Stelle ausnahmsweise mit einem Kulturthema - Kultur ist in unserem Magazin traditionell im hinteren Teil des Heftes angesiedelt. Beginnen wir also mit einem Störrischen, einem Provokateur und Enfant terrible der Kunstszene, beginnen wir mit Egon Rusina Moroder. Der Kommunist, Zeichner, Karikaturist und Maler war zeitlebens nicht leicht einzuordnen. Jetzt hat er es selbst versucht – mit einem autobiographischen Buch, das tiefe Einblicke in sein Seelenleben gewährt. „Was ich von den Ziegen gelernt habe“, nennt es sich. Norbert Dall‘Ò hat sich mit dem Unbeugsamen getroffen und sich erklären lassen, was es damit auf sich hat (Gegen das Laute, ab Seite 40).
Störrisch haben sich in gewisser Weise auch die Gewerkschaften der öffentlich Bediensteten gegeben, als sie zu einer Großdemonstration für gerechtere Löhne aufriefen und prompt knapp 4.000 Teilnehmer erschienen. So jedenfalls empfindet es Landeshauptmann Arno Kompatscher im Interview zur aktuellen Titelgeschichte, die Georg Mair anlässlich des Auftaktes der Gehaltsverhandlungen zwischen Landesregierung und Gewerkschaften recherchiert hat. Er ist dabei unter anderem der Frage nachgegangen, wie berechtigt die anvisierten zehnprozentigen Gehaltserhöhungen der öffentlich Bediensteten sind (Öffentliche Wut, ab Seite 16).

Auf ganz andere Weise unbeugsam waren auch drei Ausnahmekletterer, deren Tod zu Ostern für weltweite Schlagzeilen gesorgt und die Bergsteigerszene in Schockstarre versetzt hat. Bei den Verunglückten handelt es sich um die Tiroler Bergvisionäre David Lama, Hansjörg Auer und den US-Amerikaner Jess Roskelley, die in den abgelegenen kanadischen Rocky Mountains beim Abstieg vom Howse Peak von einer Lawine aus der Wand geschleudert wurden. Die drei Topalpinisten, die zur absoluten Weltspitze gehörten, haben mit spektakulären Unternehmungen Alpingeschichte geschrieben - unter anderem auch an der Marmolata-Südwand. Mit Südtirol verbanden Lama und Auer nicht nur die Kletterpartien in den heimischen Bergen, sondern auch ihre vielbeachteten Auftritte beim International Mountain Summit (IMS) in Brixen. Den Nachruf von Markus Larcher lesen Sie ab Seite 48. 

Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre!

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