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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Aus ff 24 vom Donnerstag, den 13. Juni 2019

Andrej Werth im Gespräch mit der neuen Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller
ff-Redakteur Andrej Werth im Gespräch mit der neuen Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller: Sie hat den Job überraschend erhalten – was die junge Frau will, können Sie ab Seite 22 nachlesen. © Alexander Alber
 

Bauen im Grünen scheint das Thema dieses Jahres zu werden. Das gilt für Supermärkte genauso wie für Gewerbehallen oder Hotels. Grund für die Bauwut in der freien Natur ist das neue Raumordnungsgesetz, das Anfang 2020 in Kraft treten soll. Wobei Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer einräumt, dass dieser Termin kaum einzuhalten ist. Sie rechnet mit einer Verschiebung auf die Zeit nach der Gemeinderatswahl im Frühjahr 2020.
Für Bauwillige ist das Grund genug, noch schnell ihr Projekt durchzuziehen. Denn mit dem neuen Gesetz wird es Siedlungsgrenzen geben, außerhalb derer nur mehr schwer gebaut werden kann. Derzeit ist das noch möglich – wie entsprechende Fälle zeigen.
Auch in Riffian möchte ein findiger Baumeister noch schnell seine Schäfchen ins Trockene bringen und ein Appartementhotel auf der grünen Wiese außerhalb des Dorfes hochziehen. Markus Larcher hat recherchiert und stellt in seinem Artikel (ab Seite 26) fest: „Auch eine Bannzone scheint kein Hindernis mehr zu sein.“

Auf die Spuren eines politischen Phänomens hat sich Norbert Dall’Ò gemacht: die Lega. Wie konnte es diese Partei bloß an die Spitze Italiens schaffen? Für die Titelgeschichte dieses Hefts (zu lesen ab Seite 14) hat er unter anderem mit dem bekannten Analytiker Ilvo Diamanti gesprochen. Er kennt die Lega und ihren Boss Matteo Salvini wie kaum ein anderer und meint zum Beispiel: „Es ist weder spontan noch zufällig, wenn Salvini den Rosenkranz zur Hand nimmt oder sich mit dem Leibchen der Carabinieri fotografieren lässt. Mit diesen Symbolen schafft er Identifikation: Schaut her, ich bin für Sicherheit, ich bin der Einzige, der in diesem Land noch das Christentum verteidigt.“

Um eine Woche verlängert wurde die Fotoausstellung von Florian Steiner. Grund dafür ist der Artikel, den Sie ab Seite 36 finden. Den Neugierigen soll die Möglichkeit geboten werden, sich die Verkaufsausstellung des „besten unbekannten Fotofragen der Welt“ (Steiner) in der Südtiroler Kunstgalerie näher anzusehen.

Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre

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