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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Aus ff 26 vom Donnerstag, den 27. Juni 2019

Karl Hinter­waldner und Christoph Engl
Karl Hinter­waldner beim ­Sommer­gespräch mit Christoph Engl. © Ludwig Thalheimer
 

Sad-Chef Ingomar Gatterer polarisiert. Sein Busunternehmen ist Konzessionär für den öffentlichen Nahverkehr in Südtirol. Das soll sich in Zukunft ändern. Der Landtag hat sich in seltener Eintracht dafür ausgesprochen, dass der Nahverkehr in Zukunft in die öffentliche Hand gehört. Wie genau das Land Busunternehmer Gatterer den öffentlichen Nahverkehr entreißen will, hat Norbert Dall’Ò in seiner Titelgeschichte recherchiert (ab Seite 14).

„Den Politikern fehlt eine Vision“, sagt Christoph Engl. Es gebe keinen Plan, wo Südtirol in 10, 15 Jahren sein will. Mit dem Manager, der als SMG-Direktor auch die Marke Sütirol geprägt hat, eröffnen wir die Saison der traditionellen ff-Sommergespräche. Diese stehen heuer unter dem Motto „hitzig“. Was nicht nur mit den heißen Temperaturen im Sommer, sondern auch mit dem zu tun hat, über was wir uns mit den Gesrächspartnern unterhalten werden. (Seite 30)

Hitzig wird auch das Thema Tram in Bozen diskutiert. In der Landeshauptstadt verkehrte bereits von 1907 bis 1948 eine Straßenbahn. 1992 gab es erste Versprechen einer neuen Tram. Bei den Versprechen ist es geblieben. Jetzt will Bürgermeister Renzo Caramaschi die Tram endlich realisieren. Vizechefredakteur Georg Mair hat sich ab Seite 24 auf Spurensuche in der Landeshauptstadt begeben und ist auf Widerstand gegen die Tram gestoßen.

Widerstand weht auch der italienischen Regierung vonseiten der Europäischen Union entgegen. Das Versprechen, das Defizit zu senken, wurde nicht gehalten, die Staatsschulden sind zu hoch. Italien braucht Geld und wird dabei erfinderisch. Was das für Südtirols Wirtschaft bedeutet, erklärt Wirtschaftsprofessor der Uni Bozen Federico Boffa ab Seite 27 im Interview. Er sagt, den Ankündigungen dieser Regierung sei nicht zu vertrauen.

Vertrauen hat Toni Fiung genug. Der Seelsorger bereitet die Südtiroler seit 35 Jahren auf die Ehe vor (Porträt ab Seite 48). Er scheint sein Handwerk zu verstehen. Auch Mitarbeiter der ff wurden von Fiung getraut. Die Ehe hält nun schon seit
10 Jahren.

Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre

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  • Andrej Werth und Toni Fiung

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