Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Aus ff 30 vom Donnerstag, den 25. Juli 2019

Sommergespräch mit Winzerin Julia Walch
Karl Hinterwaldner beim Sommergespräch mit Winzerin Julia Walch im Bozner Hotel Stiegl. Das Gespräch finden Sie ab Seite 22. © Ludwig Thalheimer
 

In den Märchen der Gebrüder Grimm spielen Meister Petz und Isegrim oft die böse Hauptrolle. Sie fressen Großmütter und dringen ins Idyll ein.Aber nicht nur dort, sondern auch von den Titelseiten der lokalen Medien sind Wolf und Bär vor allem in den Sommermonaten nicht wegzudenken. In blutrünstiger Aufmachung wird vor der tierischen Gefahr gewarnt. Redakteur Markus Larcher hat in seiner Titelgeschichte (ab Seite 30) der Raubtierhysterie nachgespürt. Mit einem überraschenden Ergebnis.

Eine Überraschung war zum Geburtstag von Team Köllensperger erwartet worden. Die Partei des ehemaligen 5-Sterne-Abgeordneten Paul Köllensperger, die bei der letzten Landtagswahl überraschte, feierte ihr einjähriges Bestehen im Bozner Hotel Laurin. Doch die Überraschung – ein neuer Name etwa – blieb aus. Stattdessen gab es Frieden, Freude und gelben (Eier-)Kuchen. Wie es in der neuen Partei ein Jahr nach der Gründung aussieht, hat Andrej Werth recherchiert. Das Ergebnis über „Happy Kölle“ können Sie ab Seite 18 nachlesen. Und: Die rosarote Brille haben nicht mehr alle auf.

Wie man mit den Herausforderungen des Klimawandels umgeht und wie man ein Familienunternehmen für die Zukunft aufstellt, verrät Julia Walch im ff-Sommergespräch. Außerdem erzählt die Winzerin, die auf der ganzen Welt unterwegs ist, dass sie nie in Südtirol landen wollte – und warum sie es letztendlich doch tat (ab Seite 22).

Landen kann wehtun, zum Beispiel wenn man auf die „Fresse fällt“, wie es Torhüterin Katja Schroffenegger beim ff-Porträttermin formuliert.Danach heißt es aber wieder aufstehen. Auch das weiß die 28-Jährige, die in ihrer Karriere schon für die Frauen des FC Bayern München und Inter Mailand im Tor stand.

Die Frauen-WM habe viel Positives bewirkt. Sie hofft, dass das nicht nur eine Modeerscheinung ist. Was sich im Frauenfußball ihrer Meinung nach verbessern muss, lesen Sie ab Seite 48.

Maria Saalen bei St. Lorenzen ist ein einzigartiges Ensemble, neue Gebäude sind hier untersagt. Der Saalerwirt möchte trotzdem bauen – einen 25-Meter-Turm für Gästewohnungen. Warum das nicht allen gefällt, lesen Sie ab Seite 20.

Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre

weitere Bilder

  • Fußballerin Katja Schroffenegger

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