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Editorial

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Aus ff 34 vom Donnerstag, den 22. August 2019

Erich Höchenberger und Markus Larcher
Hirte Erich Höchen­berger mit Hund „Schnuffel“ und ff-Redakteur Markus Larcher im Gespräch über Herdenschutz. © Alexander Alber
 

als sich am 13. Mai 1919 die Friedensdelegation auf den Weg nach Paris und am selben Tag in Innsbruck haltmachte, wartete bereits eine große Menschenmenge auf die Abordnung. In einer spontanen Rede brachte Staatskanzler Karl Renner seine Hoffnung zum Ausdruck „mit dem Erfolge des geretteten, einheitlichen Tirols von der Konferenz zurückzukehren“. Wie die Geschichte ausging, ist bekannt. Am 2. September hielt Renner den Friedensvertrag in der Hand. Fast genau 100 Jahre ist das nun her. Lesen Sie in der Titelgeschichte des Historikers Oswald Überegger alles über die Hintergründe dieser Entscheidung, die das Land bis heute bewegt (ab Seite 28).

Noch nicht so lange, aber nun doch schon einige Jahre beschäftigen Wolf und Bär nicht nur die Medienlandschaft Südtirols, sondern vor allem die Bauern. Während die einen die Ausrottung der Raubtiere fordern, behelfen sich andere mit den (oft als unwirksam verschrienen) Herdenschutzmaßnahmen. Redakteur Markus Larcher und ff-Fotograf Alexander Alber haben einen Hirten besucht und sind mit einer spannenden Reportage zurückgekommen (ab Seite 36).

Spannend ging und geht es dieser Tage auch in Rom zu. Italien hat eine Regierungskrise. Die ARD-Korrespondentin Julia Mumelter (die auch bei ff als Praktikantin gearbeitet hat) berichtet zur Zeit aus Rom und versucht, nicht den Überblick zu verlieren. Ob ihr das gelungen ist, lesen Sie ab Seite 14.

Sich erst einmal einen Überblick verschaffen musste Erwin Hinteregger, als er im April sein Amt als Direktor der IDM antrat. Er muss den Riesen, der Südtirol vermarktet, neu ausrichten. Das ist, wenn man in die Vergangenheit schaut, eine Mammutaufgabe. Welche Antworten er dafür hat, lesen Sie im ff-Sommergespräch ab Seite 20.

Gekracht hat es in den vergangenen Monaten im Vorstand des Brennerbasistunnels. Warum jetzt gleich beide Vorstände gehen müssen, hat Andrej Werth recherchiert (ab Seite 16).

In einem Krisenbetrieb arbeitet auch Michele Tomasi, er ist Priester und wird in Kürze zum Bischof von Treviso geweiht. Georg Mair hat sich mit dem Bischof in spe getroffen und im Porträt zu ergründen versucht, was ihn in der Kirche hält. (ab Seite 48) n

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  • Alexander Alber

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