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Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Aus ff 45 vom Donnerstag, den 07. November 2019

 Sabrina Simader und Lisa Fulterer
ff-­Mitarbeiterin Lisa Fulterer im Gespräch mit Sabrina Simader, Kenias erster Skirennläuferin. © Ludwig Thalheimer
 

beim Glücksspiel gewinnt immer einer. Meistens aber nicht der Spieler, sondern die Betreiber und vor allem der Staat. Von „Gratta e vinci“, „Super Enalotto“ und Automaten versprechen sich viele den schnellen Gewinn. Allzu oft führt das Glücksspiel aber nicht zu Reichtum, sondern in die Sucht und den finanziellen Ruin. Georg Mair hat sich in der Titelgeschichte der Frage angenommen, wer die Profiteure und Verlierer des Glücksspiels sind. Er hat festgestellt: Auch wir in Südtirol haben ein (Sucht-)Problem (ab Seite 26).

Ein Problem hat auch die Südtiroler Volkspartei. Nachdem mehrere Exponenten die Initiative rund um den Doppelpass unterstützt und dieses eigentlich schon abgeschlossen geglaubte Kapitel wieder eröffnet haben, stellte sich der Landeshauptmann öffentlich gegen diese Bestrebungen. Das kam in der Partei nicht gut an. Norbert Dall’Ò zeigt ab Seite 14, wie schnell und warum sich die Volkspartei in der Frage der doppelten Staatsbürgerschaft spalten lässt. Und ob es wirklich nur um den Doppelpass oder eigentlich um interne Machtkämpfe zwischen Landeshauptmann und Parteiführung geht.

Die Partei beherrscht jedenfalls noch Südtirols Höfekommissionen, wie Karl Hinterwaldner recherchiert hat (ab Seite 24). Die Kommissionen entscheiden über Wohl und Wehe von geschlossenen Höfen, über Abtrennungen von Grundstücken oder Erbschaftsregelungen. Viele der Vorsitzenden der Höfekomissionen gehören der SVP an. Das findet nicht jeder gut.

Gut unterwegs ist die Skirennläuferin Sabrina Simader. Aufgewachsen in Österreich und geboren in Kenia, ist sie die erste Skifahrerin des afrikanischen Landes.

Kürzlich war sie in Bozen, um einen Sponsorenvertrag mit Reusch zu unterzeichnen. ff-Mitarbeiterin Lisa Fulterer hat die Gelegenheit genutzt, um Simader für ein Porträt zu treffen. Sie lernte eine junge, zielstrebige Frau kennen, die auf der Skipiste noch viel vorhat (ab Seite 50).

Noch nicht viele, aber potenziell gefährliche rote Krebse wurden in Südtirol gesichtet. Sie stammen aus Nordamerika und können das Ökosystem zum Kippen bringen. Wie, hat Andrej Werth recherchiert (ab Seite 40).

Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre!

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  • Georg Mair und Bettina Meraner

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