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Editorial

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Aus ff 11 vom Donnerstag, den 12. März 2020

Verena Pliger
Sichtbarkeit stärken, ­Unabhängigkeit garantieren. Verena ­Pliger ist ab der ­kommenden Woche Direktorin der ff. © Manuela Tessaro
 

In diesem Heft geht es natürlich um das Thema der Stunde, das Corona-Virus. In der Titelgeschichte beschreiben Norbert Dall’Ò, Karl Hinterwaldner und Alexander van Gerven, wie das Virus unser Leben bestimmt. Wir bleiben dran, mit der Vorsicht, die uns die Verbreitung des Virus auferlegt. Doch es gibt hier auch anderes zu vermelden – die Redaktion betreffend.

Verena Pliger, 38, wird neue verantwortliche Direktorin der ff. Mit der erfahrenen Journalistin wollen die Geschäftsführer Philipp Frasnelli und Raffael Pichler der ff wieder mehr Sichtbarkeit geben. „Die Wahl fiel auf Verena Pliger, da sie vielseitige Erfahrung in der Konzeption und Koordination von Print-Magazinen hat. Sie ist in der Wirtschaft sehr gut vernetzt und prägt seit Jahren unser Wirtschaftsmagazin Südtirol Panorama“, sagt Geschäftsführer Philipp Frasnelli.

Verena Pliger kennt man aus den Nachrichten auf SDF, Moderationen verschiedener Großveranstaltungen und vom Pressespiegel auf Rai Südtirol. Ihre Ausbildung absolvierte die Politikwissenschaftlerin an der Burda-Journalistenschule in München. Für sie steht fest: „Der unabhängige Journalismus, für den ff seit 40 Jahren steht, muss unantastbar bleiben.“ Miteigentümerin Magdalena Amonn betont außerdem: „Mit Verena Pliger haben wir erstmals in der Geschichte der ff eine Direktorin. Zusammen mit Alexandra Aschbacher als Chefredakteurin besetzen erstmals zwei Frauen die redaktionelle Spitze der ff.“

Zweieinhalb Stunden diskutierten die Juroren, wer mit dem Gabriel-Grüner-Schülerpreis ausgezeichnet wird. Mit dabei Journalisten von Geo, Spiegel, Stern, der Südtiroler Peter Unterthurner (Bildredakteur, freier Fotograf) und von ff Georg Mair. Der Tenor: „Wir sind positiv überrascht über die Qualität der Reportagen.“ Die Juroren vergaben neben dem Schülerpreis auch das Gabriel-Grüner-Stipendium und den Hansel-Mieth-Preis (eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Reporter im deutschen Sprachraum). Der Schülerpreis (benannt nach dem Südtiroler Stern-Reporter, der 1999 im Kosovo ermordet wurde) ist ein Projekt der deutschen Bildungsdirektion des Landes Südtirol, des Bildungsausschusses der Gemeinde Mals, der Agentur Zeitenspiegel und ff. In vier Workshops lernen Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse Oberschule, wie man in Wort und Bild eine Reportage verfasst.

Am Ende zeichnete die Jury unter elf Reportagen Ida Geyr und Sophie Trafojer vom Sprachengymnasium in Meran aus. In ihrer Reportage porträtieren sie Geyrs Großmutter, die an Demenz erkrankt ist. Der Lohn: 1.000 Euro und ein Praktikum beim Stern in Hamburg und bei ff. n

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  • Gabriel-Grüner-Schüler­preis

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