Wichtiger Hinweis

In eigener Sache:

Liebe Leserinnen, liebe Leser, aufgrund der aktuellen Ereignisse schalten wir für Sie die ff online vorübergehend frei. Sie können alle, Abonnenten wie Nicht-Abonnenten, das neue Heft ab Donnerstag als E-Paper kostenlos lesen, klicken Sie dafür im Menü auf E-Paper lesen. Oder Sie laden sich die ff-App auf Ihr Smartphone.
Wir wünschen gute Lektüre und gute Gesundheit!

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Plakat
Alles wird gut: Die italienische Andrà-Tutto-Bene-Atmosphäre macht sich auch in Bozen breit: Vergangene Woche wurde beim Einkaufszentrum Twenty dieses Transparent aufgehängt. © Alexander Alber
 

weltweit beherrscht derzeit der Kampf gegen das Coronavirus die Schlagzeilen. Da kann schon einmal die eine oder andere Nachricht in den Hintergrund treten. Dass beispielsweise bei zwei Erdbeben im kroatischen Zagreb 17 Menschen teils schwer verletzt und viele Häuser beschädigt wurden. Dass Nordkorea erneut Raketen testet, trotz UN-Verbot. Oder aber dass der Bär M49 im Unterland sein Unwesen treibt.

Unbeeindruckt von der Coronakrise gibt sich auch der Frühling. Dass am vergangenen Freitag kalendarischer Frühlingsbeginn war, haben wohl die Wenigsten von uns notiert. Rausgehen und die Sonne genießen, das ist zurzeit nicht möglich. Wer einen Garten oder Balkon hat, kann sich glücklich schätzen. Hier kann man draußen sein, ohne andere Menschen oder sich selbst zu gefährden. In unserem Spezial Garten & Terrasse geben wir Ihnen die wichtigsten Frühjahrstipps für Ihren Außenbereich (ab Seite 55).

Das Coronavirus fördert so manche Gewissheit zutage, die in den vergangenen Jahrzehnten verloren gegangen sind. Zum Beispiel die, dass in einer Gesellschaft viele Menschen jeden Tag ihren Teil dazu beitragen, dass unzählige Abläufe wie selbstverständlich ineinandergreifen. In diesen Tagen wird deutlich, dass dazu viele Berufe gehören, deren Bezahlung meist bescheiden ausfällt: das Supermarktpersonal, Lastwagenfahrer, Pflegekräfte, Müllmänner, Sanitäter, Postbeamte. Ohne sie würde das Chaos ausbrechen. Sie halten das öffentliche Leben am Laufen. Anlass genug, diesen Menschen unsere Titelgeschichte zu widmen, den Heldinnen und Helden dieser Krise (ab Seite 18).

Auch die ff-Redaktion muss mit der neuen Situation umgehen. Die Redaktionsräume in der Bozner Brennerstraße sind nahezu leer, fast alle arbeiten von zu Hause aus. Das macht gewohnte Abläufe etwas kompliziert.

Auch wir wissen nicht, wie sich die nächsten Wochen entwickeln, vielleicht passiert es, dass Sie kein ff-Heft mehr in der Trafik bekommen, weil diese geschlossen bleibt. Alle Inhalte finden Sie dann, so wie auch jetzt schon, digital auf www.ff-bz.com, kostenlos.

„Wir haben uns entschieden, die ff gratis für alle online zur Verfügung zu stellen“, sagen die ff-Geschäftsführer Philipp Frasnelli und Raffael Pichler, „damit jeder einen sicheren Zugang zu qualitativ hochwertigen Informationen hat und nicht von Fake News beeinflusst wird. Es ist uns wichtig, dass wir in diesen Zeiten zusammenhalten und einen Beitrag leisten.“

Wir wünschen Ihnen eine anregende ff-Lektüre

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.