Was einst nur Hippies und Sinnsuchende taten, ist jetzt Mainstream. Warum heute mehr als 300 Millionen Menschen Yoga praktizieren, erklärt Marion Inderst.
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
Aus ff 48 vom Donnerstag, den 30. November 2023

Sie kennen sicher den Spruch: „Wer suchet, der findet.“ Es ist eine Redensart aus der Bibel, Matthäus-Evangelium, Kapitel 7. Doch die Realität ist dann doch etwas komplexer.
Im aktuellen Heft geht es in mehreren Geschichten ums Suchen – und auch ums Finden. Etwa in der Titelgeschichte.
„Viel Arbeit, wenige Kräfte“, nennt Karl Hinterwaldner seinen Artikel über den Personalmangel, der in Südtirol herrscht. Eine Not, die erfinderisch macht, um noch eine bekannte Redensart zu bemühen. Ein Beispiel: Der Südtiroler Sanitätsbetrieb setzt Headhunter ein, Leute, die dafür bezahlt werden, dass sie Mitarbeitende für Gesundheitsberufe anwerben. Doch lesen Sie selbst (ab Seite 34).
Unter dem Personalmangel leiden öffentliche Verwaltung wie Privatwirtschaft gleichermaßen, sie konkurrieren um Arbeitskräfte. Die Handelskammer geht dabei an den Ursprung – die Universitäten. In München, Wien oder Graz wirbt sie mit einem „Talente Aperitivo“ um neue Mitarbeitende. Alexander van Gerven hat die Unternehmen bei ihrer Reise begleitet und mit den Studierenden gesprochen. Seinen „Büffet-Bericht“, wie er es nennt, lesen Sie ab Seite 39.
Auch in Südtirols Landespolitik wird derzeit intensiv gesucht – nach einer Landesregierung. Einer der Partner steht fest, die SVP, doch mit wem Landeshauptmann Arno Kompatscher und Parteiobmann Philipp Achammer koalieren werden, ist noch unklar. Ein möglicher Koalitionspartner ist das Team K. Alexandra Aschbacher hat sich die Frage gestellt, welchen Preis die Partei für eine Regierungsbeteiligung bereit ist zu zahlen. Die Antwort gibt es ab Seite 16.
Nach Antworten suchen die Vortragenden und das Publikum der 1. Internationalen Konferenz zu Journalismus, Ethik und Moral am Donnerstag, 7. Dezember, in Brixen. Am Ende der Veranstaltung wird am Podium über die Südtiroler Medienlandschaft diskutiert werden. Mit dabei ist auch ff-Chefredakteur Georg Mair.
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