Auf dem ehemaligen Nato-Areal von Natz-Schabs werden seit drei Jahren Drohnen getestet. Jetzt ist damit Schluss – „schade“, findet der Bürgermeister.
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
Aus ff 20 vom Donnerstag, den 16. Mai 2024

unter Journalistinnen und Journalisten gibt es einen Spruch, der in Redaktionssitzungen immer wieder zitiert wird. „Die Geschichten liegen auf der Straße.“ Das bedeutet, Reporterinnen und Reporter sollen raus. Draußen spielt sich das Leben ab. Deswegen waren wir unterwegs für Sie.
Alexander van Gerven war unter anderem in Schenna. Er hat sich dort mit Alexandra Groß und ihrer Tochter Anna getroffen – und gemeinsam mit den beiden auf den Bus gewartet. Anna sitzt im Rollstuhl und ist auf einen Fahrdienst angewiesen, so wie 288 Kinder und Jugendliche in Südtirol. In seiner Titelgeschichte zeichnet er die Probleme nach, die seit Wochen im Fahrdienst für Behinderte auftreten. Und er stellt die Frage, wie inklusiv Südtirol eigentlich ist. Eine Frage, die er auch Landeshauptmann Arno Kompatscher gestellt hat. Ab Seite 27.
Unterwegs war auch Alexandra Aschbacher. Sie hat gemeinsam mit ff-Fotograf Alexander Alber eine Waldschule in Niedervintl besucht. Ab Seite 34. Markus Larcher war auf der Stilfserjochstraße. Zurückgekommen ist er mit einer Reportage über die Männer, die den Schnee auf Italiens höchster Passstraße räumen. Ab Seite 50.
Silke Hinterwaldner war hingegen in St. Georgen bei Bruneck. In Reha ohne Werkstatt beschreibt sie, warum die Menschen mit Beeinträchtigung aus ihrer Reha-Halle ausziehen mussten. Und Friedrich Hainz hat sich im Bozner Café Figl umgehört. Dort bieten pensionierte Ärzte beratende Gespräche mit Patienten an. Ab Seite 40. Georg Mair war vergangene Woche in Kaltern. Er hat sich dort mit dem Fotografen Gregor Khuen Belasi getroffen und über seine neue Ausstellung gesprochen. Ab Seite 62.
Unterwegs mit dem Musiker Dolev Nahoom waren Luis Parth und Noah Frischmann. Die Schüler vom Realgymnasium in Schlanders haben den Mann aus Israel, der in der „Basis“ in Schlanders lebt und Musik macht, über Monate begleitet. Entstanden ist ihre Reportage für den Gabriel-Grüner-Schülerpreis, sie wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Wir drucken sie in diesem Heft (ab Seite 42). Die Preisverleihung findet am Freitag, 17. Mai, ab 19 Uhr im Kulturhaus in Mals statt und ist für alle zugänglich.
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Elisa Barison lebt und arbeitet als freischaffende Kuratorin in Brixen, wo sie sich mit ihrem Partner auch der Landwirtschaft widmet. Die Leidenschaft, welche sie heute in die Arbeit im Weinberg und den Blumenfeldern steckt, floss früher in den Besuch von Indie-Musikfestivals und später dann solchen mit elektronischer Musik.
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