ff 36/24 über den Versuch, eine erste Klasse mit Kindern zu bilden, die nicht Deutsch können; und der Leitartikel von Georg Mair
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
Aus ff 37 vom Donnerstag, den 12. September 2024
20 Titelgeschichten sind seit 1980, seit es die ff gibt, über Reinhold Messner erschienen. Die letzte vor gut einem Monat (ff 32/2024). Darin ging es um den Bruch mit seinen Kindern, denen er bereits sein Erbe übergeben hat – die Museen, Schloss Juval, die Bauernhöfe. Messner und die ff haben sich öfter aneinander gerieben.
Am 17. September wird der Bergsteiger 80. In der Titelgeschichte in diesem Heft hat Markus Larcher Stimmen über Reinhold Messner zusammengetragen: Hans Heiss schreibt über Messners Verhältnis zu Südtirol, der Mediziner Oswald Oelz über die Expeditionen mit ihm, der Museums-macher Beat Hächler (Alpinmuseum Bern) über Messners Museen, der Journalist Stefan Fischer rezensiert Messners neues Buch. Larcher selbst schreibt in seiner Einleitung: „Messners größte Fähigkeit ist es, sich immer wieder neu zu erfinden.“ Ab Seite 28.
Die Lage im „Vaterland“ erläutert der Politikwissenschaftler Peter Filzmaier im Gespräch mit Andrej Werth. Am 29. September sind in Österreich Wahlen, die FPÖ liegt in allen Umfragen vorne. Welche Personen stehen im Vordergrund, um welche Themen geht es, wie schneidet die -türkis-grüne Regierung ab, was riskieren die Grünen, wie beeinflusst Corona die Wahl und was passiert, wenn Herbert Kickl (FPÖ) die Wahl gewinnt? Ab Seite 18.
Knackpunkt Tourismus. Der Verkehrsexperte Hans Peter Niederkofler hat errechnet, wie viel Verkehr der Tourismus nach Südtirol bringt: rund 26 Prozent. Die Zahlen hat er für das Buch „Heimat oder Destination Südtirol? Tourismus in Maßen statt in Massen“ (herausgegeben von Heimatpflegeverband und Politis) aufgeschrieben. Wir haben seine Zahlen in eine Grafik gegossen (ab Seite 26).
Ein Kapitel (von insgesamt 19) in dem Band stammt von ff-Redakteur Alexander van Gerven. Es ist der Nachdruck einer Geschichte aus der ff (11/2024), in der er den Lift-Boom im Land recherchiert und die Lift- und Pistenpläne nachgezeichnet hat – es sind immer noch viele.
Eine kleine Korrektur. Bei der Geschichte über die Goethe-Schule in der letzten Ausgabe (ff 36/2024) haben wir geschrieben, dass das Sprachenzentrum Sprachlehrpersonen zur Verfügung stellt, Sprachdidaktiker und Psychopädagoginnen vermittelt. Inge Niederfriniger merkt dazu an, das sei nicht ganz richtig: „Die Sprachenzentren begleiten Sprachlehrpersonen und arbeiten bei der Begleitung von Schulen mit Fachdidaktiker*innen oder anderen Fachleuten der Pädagogischen Abteilung zusammen.“
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