Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Wie geht es der ­Alperia, was ist mit Stausee und Pump­speicherkraftwerk in Ulten? Friedrich Hainz (links) hat Alperia-­General Luis Amort (Mitte) befragt (rechts Stefan Stabler, Leiter der Kommunikations­abteilung beim ­Energie­unternehmen). Ab Seite 20. © Ludwig Thalheimer
 

im vergangenen Jahr stand der Vinschger Fotograf Philipp Egger auf dem Ätna und erlebte, wie der Vulkan ausbrach. Er war mittendrin, er hat Bilder gemacht, eines davon zeigt ihn auf dem Titelbild dieser Ausgabe. Er schreibt dazu: „Es fühlt sich an, als stünde man am Geburtsort der Welt.“
Egger, der sich die Kunst des Fotografierens selbst beigebracht hat, ist im vergangenen Jahr vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem als „Wildlife Photographer of the Year“, eine der höchsten Auszeichnungen im Metier. „Der Schattenjäger“ (ein Uhu) ist jetzt im Naturmuseum in London ausgestellt, eine kleine Ausstellung in Schlanders (Fußgängerzone, Hauptstraße 108) zeigt bis 31. Januar seine prämierten Arbeiten.
In der Titelgeschichte in dieser Ausgabe zeigen wir Eggers beste Bilder. Georg Mair hat aufgeschrieben, wie der Fotograf, der in seinem Heimatort Prad lebt, tickt und wie er arbeitet.
Ab Seite 36.
Das Sprachbarometer des Astat, erst kürzlich veröffentlicht, enthielt eine Neuigkeit. Die Leute befürworten eine mehrsprachige Schule oder einen mehrsprachigen Kindergarten. Sie halten das nicht für einen Schaden. Das meinen auch Eltern aus Villanders, die mehr Italienisch im örtlichen Kindergarten fordern. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, zeigen sie auch ihre Gesichter – das ist nicht selbstverständlich.
Geht das, hat sich Karl Hinterwaldner gefragt? Wie argumentieren Politiker, Wissenschaftler und Bildungsverantwortliche? Sprachen lernen ist in Südtirol ein heißes Thema. Was Hinterwaldner aufgeschrieben hat, lesen Sie ab Seite 16.
Unternehmen und Olympia. Das Fleimstal ist von Südtirol nicht weit weg, von Bozen nach Predazzo sind es gerade einmal 50 Kilometer. Aber wer weiß schon, dass im Fleimstal Weltmarken ihren Sitz haben. Für uns liegen Felicetti, La Sportiva oder Starpool im Schatten. Verena Pliger ist los und hat recherchiert, was die Unternehmen tun und wer hinter ihnen steht, zum Beispiel ­Riccardo Felicetti, der Pasta herstellt und in Meran lebt. Ein Schwerpunkt ihrer Geschichte ist, was diese Unternehmen sich von Olympia erwarten. Ab Seite 28. 

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