Wenn über die Basis Vinschgau Venosta gesprochen wird, fällt im gleichen Satz meist sein Name: Hannes Götsch.
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

es sind unsichere Zeiten. Und wenn die Zeiten unsicher sind, machen sich Menschen Gedanken über ihre Finanzen. Sie sparen. Oder sie investieren, wenn sie es sich leisten können, in Gold. Oder in Immobilien. Oder in Parkplätze.
Parkplätze sind ein einträgliches Geschäft, eines, für das man keine Tresorgebühren zahlen und keinen Installateur beschäftigen muss, weil eine Heizung ausgefallen ist. Parkplätze sind pflegeleicht – und eine sichere Einnahmequelle. In den vergangenen Monaten konnte man in Südtirol, vor allem in Bozen, beobachten, wie umkämpft dieses Business ist. Wir haben uns die Frage gestellt: Wer kämpft gegen wen? Und wer verdient?
Alexander van Gerven hat Bilanzen studiert, mit Betreibern gesprochen und mit Verkehrspolitikern geredet. Er schreibt, es herrsche Goldgräberstimmung. „Das Geld in der Garage“, ab Seite 28. Und Andrej Werth hat sich einen Betreiber etwas genauer angesehen: Die deutsche Mobility Hub Parkservice GmbH will in Südtirol Geschäfte machen, hinter dem Unternehmen stehen US-amerikanische Investoren und immens viel Geld. „Parklücke ist Marktlücke“, nachzulesen auf Seite 32.
Auch Karl Hinterwaldner hat sich in seinem Artikel mit einem Geschäft beschäftigt. Die Mader Invest KG hat die Immobilie des Kristallleuchten-Herstellers Faustig in Vahrn gekauft. Faustig bewegt sich seit Jahrzehnten zwischen Luxus und Kultur, zwischen den Reichen und Mächtigen. Jetzt stellt sich aber die Frage: Übernimmt Peter Pauls Maders Gruppe das Unternehmen selbst? „Luxuriöser Deal“, ab Seite 26.
Im aktuellen Heft lesen Sie nicht nur über Deals, sondern auch zwei Porträts. Eines hat Silke Hinterwaldner über Gerda Weissensteiner verfasst. Die Ausnahmesportlerin hat zwei olympische Medaillen gewonnen, eine mit der Rodel, eine im Bob. Sie hat Sportgeschichte geschrieben. „Gerdas Gespür für Schnee“, ab Seite 36.
Und Martina Stecher hat sich im „Salotto“ der Basis Vinschgau Val Venosta mit Hannes Götsch zusammengesetzt, dem Gründer und Geschäftsführer der Basis. „Bauchmensch“, finden Sie ab Seite 60.
weitere Bilder
Weitere Artikel
-
-
Langsam schneller
Prozessdauer: (ml) Die Dauer der Verfahren im italienischen Justizwesen hat sich verkürzt: Im Zivilrecht ist sie von acht Jahren ...
-
Die Schönheit der Veränderung
Die Schule und die Lehrpersonen müssen den Freiraum nutzen, den sie schon haben, um Schule zu verändern. Oder aber ihn sich erkämpfen. von Georg Mair, Chefredakteur

Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.