(avg) Luca Verdi, Direktor des Labors für Luftanalysen, über neue Daten zur Südtiroler Luftqualität. ff: Wie gut oder schlecht ist die Luft bei ...
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

„die letzten Monate haben mich emotional sehr mitgenommen“, sagt Mohsen Farsad im Interview mit ff-Chefredakteur Georg Mair. Der Primar für Nuklearmedizin am Landeskrankenhaus Bozen stammt aus dem Iran – und lebt seit bald 20 Jahren in Südtirol. Farsad blickt bange auf seine alte Heimat, wo Verwandte und Freunde leben und die sich nun in einem Krieg mit den USA und Israel befindet. Der Arzt bezieht Stellung gegen das Regime der Mullahs, aber er fragt auch: Was wollen die Angreifer eigentlich? „Lieber die Bomben als so weiterleben“, ab Seite 20, ist Teil unserer Titelgeschichte über den Krieg im Nahen Osten.
Die Ereignisse im und um den Iran hat Zeit-Journalist Ulrich Ladurner für uns eingeordnet. Ladurner hat als Auslandskorrespondent viele Jahre aus dem Iran, Irak, Afghanistan und Pakistan berichtet. In seinem Beitrag „Dann schlug er zu“ schreibt er: „Die USA sind die mächtigste Militärmacht der Welt, trotzdem haben sie keine Kontrolle über den Krieg.“ Ab Seite 16.
Und ff-Redakteur Markus Larcher ist der Frage nachgegangen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen diese Ereignisse auf Südtirol haben. „Die Energiefront“, ab Seite 24. Wie sich der Konflikt auf die Börse auswirkt, ist Thema des ff-Podcasts „Aufs Ohr“. Verena Pliger hat den Volkswirt Armin Weißenegger von der Südtiroler Sparkasse ins Studio eingeladen.
Kennen Sie auch unsere anderen Podcast-Formate? Dann hören Sie doch mal rein bei „Aus der Blase“ von ff-Redakteurin Alexandra
Aschbacher oder bei der „Io.Co-Show“ von Unterhalter Gianluca Iocolano.
In Südtirol zu leben ist ein Privileg. Das wird einem in diesen Tagen besonders bewusst. Aber auch bei uns gibt es Probleme, Missstände, Aufreger. Einer davon ist die Rodung des Auwalds in der Gewerbezone von Brixen. Leonhard Angerer hat den Moment fotografiert, als die Bagger auffuhren. Unser Foto der Woche: auf Seite 10.
In dieser Ausgabe finden Sie auch eine Reportage aus dem Gabriel-Grüner-Workshop für Schülerinnen und Schüler. Orestis Sparber und Glenn Seebacher erzählen, wie es war, ohne Handy zu verreisen. „Und plötzlich allein“, ab Seite 36.
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