Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Sie malt, zeichnet und übersetzt Märchen ins Ladinische. Gabriela Frontull (rechts) ist eine Frau mit beharrlichem Mut. Alexandra Aschbacher hat sich mit ihr getroffen. „Aus dem Schatten ins Licht“, ab Seite 40. © Alexander Alber
 

in wenigen Wochen endet in Südtirols Schulen der Unterricht – und die langen Sommerferien beginnen. Im Herbst, wenn die Schule wieder beginnt, wird die SVP in Bozen über den Druck durch Schülerinnen italienischer Muttersprache und Schüler mit Migrationshintergrund auf die deutschsprachige Schule sprechen. So lautet die Prognose von ff-Chefredakteur Georg Mair. In seiner Titelgeschichte geht es um die vielen Schul-Baustellen, die die Landesregierung schließen möchte: Spracherwerb. Notengebung. Inklusion. Ganz schön viel Stoff. „Das Land produziert Papier“. Ab Seite 28.
Zur Titelgeschichte gehört auch ein Interview mit Andrea Perger. Die Oberschullehrerin gilt als einer der Köpfe des Lehrerprotests. Mair hat sie gefragt, ob sie nun zufrieden ist. Es gibt jetzt mehr Geld. „Ein Job, der mich überleben lässt“. Ab Seite 34. Und dann finden Sie in dieser Ausgabe auch noch einen Gastkommentar über Inklusion an den Schulen. Der Autor ist Lehrer und Vater, möchte namentlich aber nicht erwähnt werden, weil er berufliche Nachteile befürchtet.
„Der Fisch fällt durch“. Ab Seite 31.
Um Mütter geht es auch im Leitartikel von Alexandra Aschbacher. Sie schreibt: „Was Südtiroler Mütter und Frauen denken und tun, ist nicht privat. Es ist Zeit, gegen strukturelle Ungleichheiten auf die Straße zu gehen.“ „Mutter ist man an jedem Tag“, nachzulesen auf Seite 9.
Und Julia Staffler hat ein Interview mit Iris Rabensteiner geführt, Hebamme und zweifache Mutter. Sie hat genug von der geschönten Darstellung des Mutterseins. „Man darf auch etwas vermissen“, ab Seite 36.
Zwei unserer Beiträge schauen über die Landesgrenzen. Lissy Habermann hat sich mit den Protesten und Skandalen auf der Biennale in Venedig beschäftigt – und wie Angelika Burtscher und Daniele Lupo aus Bozen den italienischen Pavillon gestaltet haben. „Mit dir, mit allem“, zu lesen ab Seite 48.
Andrej Werth hat beim Journalismusfest in Innsbruck den deutschen Journalisten Claus Kleber getroffen – und mit ihm über Donald Trump gesprochen. „Die Amerikaner haben Angst“. Ab Seite 16.

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