Barbara Plagg über Familien, Mütter und Rollenbilder, Interview in ff 22/26
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

der Fußball ist verkommen, ertrunken im großen Geld. Sagen die Verächter. Der Fußball ist ein großer Spaß, bei dem man ungestraft verrückte Dinge tun kann. Sagen die Fans. Der Fußball ist vieles: Politik, Business, Ablenkung, ein Fest, er schafft die Illusion von Beständigkeit in einer verrückten Welt. In der jetzt etwa bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko auch der Iran antritt, mit dem die USA im Krieg liegen.
Was uns bei der WM erwartet, was Fußball ist und was ihn ausmacht, hat Georg Mair für die Titelgeschichte in diesem Heft recherchiert. Er konnte sich dabei auf Fachleute stützen, auf Klaus Schuster, den Präsidenten des Landsfußballverbandes, auf Dietmar Pfeifer, Geschäftsführer des FC Südtirol, Hannes Fink, technischer Direktor des FC Südtirol, oder die Südtiroler Fußball-Nationalspielerin Eva Schatzer. Und den Fußballautor Ronald Reng (hören Sie dazu auch unseren Podcast Aufs Ohr), der erklärt, warum ihn Fußball noch immer antriggert. Ab Seite 32.
Matthias Hillebrand hospitiert immer wieder im Sommer in der Redaktion der ff, auch in diesem Jahr – er studiert Politikwissenschaften in Bologna. Hillebrand war im Mai in Erbil, der Hauptstadt des irakischen Teils von Kurdistan (mit einer beschränkten Autonomie) und hat für uns aufgeschrieben, was er dort gesehen und gehört hat. Die Leute wollten etwa von ihm wissen, was das ist, die Autonomie in Südtirol. Und er hat gesehen, was es mit den Menschen macht, wenn sie ständig mit Krieg rechnen müssen. Ab Seite 26.
Harald Oberrauch, Franz Tschimben und Burkhard Güssefeld, zwei Brixner und ein Deutscher, haben Großes vor. Sie wollen mit ihrem Start-up Allsides den Sprung zum Unicorn schaffen. Ein Unicorn ist in der Welt der Fabeln ein Einhorn, in der Welt der Wirtschaft ein Start-up, dessen Wert bei über einer Milliarde Euro liegt.
Die Firma hat einen Scanner entwickelt, der bei großen Weltmarken zum Einsatz kommt, bei Amazon, Zalando, Nike oder Adidas. Wie ihnen das gelungen ist, haben die Firmengründer Verena Pliger erklärt, nicht vor Ort in ihrer Basis, der Durst in Brixen, sondern per Videocall aus New York. Ab Seite 16.
weitere Bilder
Weitere Artikel
-
-
Grödner Kunstdestillat
„(Future) Paradise Gardens“: Die 10. Ausgabe der Biennale Gherdëina widmet sich den Gärten als Ort der Vorstellungskraft und des Zusammenlebens. Ein Rundgang.
-
Bohren in der Gegenwart
Vereinigte Bühnen Bozen – Neue Spielzeit: (gm) 13.500 Besucher verzeichneten die Vereinigten Bühnen Bozen (VBB) in der Spielzeit ...

Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.