(ul) Wilde Kämpfer in Sandalen und Krummmessern. So präsentieren sich die Huthi aus dem Jemen gerne bis heute. Aber das Bild ist reine Folklore. Die ...
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

am Freitag vergangener Woche sind auch in Südtirol viele junge Leute auf die Straße gegangen. Sie haben, grob gesagt, für eine bessere Schule, bessere Lebensbedingungen, günstigere Wohnungen oder gegen den Krieg demonstriert. Wie in ganz Europa. In Südtirol blieben die Proteste friedlich. Für den Nachmittag war auch eine Demo am Waltherplatz angekündigt, es waren viele Ordnungskräfte da und ein paar wenige Demonstranten. Dabei haben gar einige die Gewalt herbeigeredet, Angst unter den Leuten verbreitet.
Wie sind die Proteste einzuordnen, wer sind die Jugendlichen, die auf die Straße gehen, was wollen sie, woher kommen sie, haben wir uns gefragt. Wir waren bei der Demo dabei (mit unserem Mitarbeiter Matthias Schwarz), auf dem Waltherplatz (Georg Mair) und haben mit vielen Menschen gesprochen. Andrej Werth hat die Titelgeschichte aufgeschrieben. Ulrich Ladurner, Redakteur der Zeit in Rom, ordnet die Proteste in Europa ein, unser Mitarbeiter Matthias Hillebrand berichtet aus Bologna und Karl Hinterwaldner hat Barbara Gross, Bildungsforscherin und Universitätsprofessorin in Brixen, interviewt. Ab Seite 18.
Schülerinnen und Schüler kämpfen für bessere Lebensbedingungen. Auch ältere Menschen hätten allen Grund zu protestieren. Alexandra Aschbacher schreibt in ihrer Geschichte über Frauen, die wenig oder keine Rente kriegen. Und was tut die Politik? Ab Seite 31.
Eine Institution, die nicht immer sagt, was die Politik gerne hört, ist das Arbeitsförderungsinstitut Afi. Wird es deshalb jetzt von der Landesregierung an die kurze Leine genommen? Karl Hinterwaldner hat recherchiert. Ab Seite 36.
Inside Südtirol. Für alle, die sich für die politischen Abgründe Österreichs interessieren, ist es der wichtigste Podcast: Inside Austria, eine Koproduktion von Spiegel und Standard. In diesen Wochen geht es um Südtirol; Katharina Zingerle und Antonia Rauth haben dafür eine dreiteilige Serie produziert – vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart. Diesen Samstag erscheint die dritte und letzte Folge: Es geht um die Autonomie, das Los von Rom und den Rechtspopulismus. Dafür hat Inside Austria auch mit ff-Redakteur Andrej Werth gesprochen. Hören Sie rein. nam Freitag vergangener Woche sind auch in Südtirol viele junge Leute auf die Straße gegangen. Sie haben, grob gesagt, für eine bessere Schule, bessere Lebensbedingungen, günstigere Wohnungen oder gegen den Krieg demonstriert. Wie in ganz Europa. In Südtirol blieben die Proteste friedlich. Für den Nachmittag war auch eine Demo am Waltherplatz angekündigt, es waren viele Ordnungskräfte da und ein paar wenige Demonstranten. Dabei haben gar einige die Gewalt herbeigeredet, Angst unter den Leuten verbreitet.
Wie sind die Proteste einzuordnen, wer sind die Jugendlichen, die auf die Straße gehen, was wollen sie, woher kommen sie, haben wir uns gefragt. Wir waren bei der Demo dabei (mit unserem Mitarbeiter Matthias Schwarz), auf dem Waltherplatz (Georg Mair) und haben mit vielen Menschen gesprochen. Andrej Werth hat die Titelgeschichte aufgeschrieben. Ulrich Ladurner, Redakteur der Zeit in Rom, ordnet die Proteste in Europa ein, unser Mitarbeiter Matthias Hillebrand berichtet aus Bologna und Karl Hinterwaldner hat Barbara Gross, Bildungsforscherin und Universitätsprofessorin in Brixen, interviewt. Ab Seite 18.
Schülerinnen und Schüler kämpfen für bessere Lebensbedingungen. Auch ältere Menschen hätten allen Grund zu protestieren. Alexandra Aschbacher schreibt in ihrer Geschichte über Frauen, die wenig oder keine Rente kriegen. Und was tut die Politik? Ab Seite 31.
Eine Institution, die nicht immer sagt, was die Politik gerne hört, ist das Arbeitsförderungsinstitut Afi. Wird es deshalb jetzt von der Landesregierung an die kurze Leine genommen? Karl Hinterwaldner hat recherchiert. Ab Seite 36.
Inside Südtirol. Für alle, die sich für die politischen Abgründe Österreichs interessieren, ist es der wichtigste Podcast: Inside Austria, eine Koproduktion von Spiegel und Standard. In diesen Wochen geht es um Südtirol; Katharina Zingerle und Antonia Rauth haben dafür eine dreiteilige Serie produziert – vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart. Diesen Samstag erscheint die dritte und letzte Folge: Es geht um die Autonomie, das Los von Rom und den Rechtspopulismus. Dafür hat Inside Austria auch mit ff-Redakteur Andrej Werth gesprochen. Hören Sie rein.
weitere Bilder
Weitere Artikel
-
-
Auch Männer können Pflege
Care-Arbeit wird als Frauen-Arbeit betrachtet. Dass das nicht unbedingt so sein muss, zeigen die Geschichten von Michael Lasta und Aaron Gasslitter.
-
Regime biegt Menschen
Film – „Minotaur“: (gm) Gleb lebt mit seiner Familie in einer russischen Provinzstadt, er führt erfolgreich ein ...

Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.