Zwischen zwei Heeren
100.000 italienischsprachige Männer dienten im Ersten Weltkrieg in der Armee des österreichischen Kaisers. Misstrauen schlug ihnen von beiden Seiten entgegen.
Aus ff 15 vom Donnerstag, den 12. April 2018
Klara, das Übliche?“, fragte Wirt Coelestin Unterganzner lauthals, als Kulturassessorin Klara Teutsch sich wie jeden Morgen an den heiteren Ecktisch setzte. Und wie jeden Morgen erwartete sie dort ihren Cappuccino: „Ja“, antwortete sie. Er aber schritt mit erhobenem Tablett durch das Lokal und servierte ihr einen Whisky mit Eis. Alle drehten sich zu ihr um, und sie wusste nicht, was sagen. Wenn sie jetzt leugnete, eine Trinkerin zu sein, glaubten alle das Gegenteil. Unterganzner freute sich bis zu den Stockzähnen über seinen gelungenen Scherz.
„Schenk mir den Fernet bitte
100.000 italienischsprachige Männer dienten im Ersten Weltkrieg in der Armee des österreichischen Kaisers. Misstrauen schlug ihnen von beiden Seiten entgegen.
Landesregierung: Ist der Job des Chauffeurs mit Dienstwagen überholt? Arnold Schuler testet ein neues Modell – und macht sich damit nicht nur Freunde.
Man tritt heutzutage aus der Kirche aus, lässt sich scheiden oder wechselt den Arbeitgeber. Aber wehe, eine Partei wechselt ihren Partner!
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.