„Männer sind immer mitgemeint“
Die Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch forscht seit 40 Jahren zu geschlechtergerechter Sprache. Sie sagt: Warum nicht nach Jahrzehnten der Diskriminierung der Frauen einfach nur die weiblichen Endungen verwenden?
Aus ff 27 vom Donnerstag, den 04. Juli 2019
„Bist du im Urlaub? Hört sich an, als würdest du im Wasser planschen.“ „Nein, Mama, das ist ein Kübel kaltes Wasser unter meinem Schreibtisch. Es ist heiß, Mama.“ „Und ich habe mich schon gefragt, was die Politik so macht bei dieser Hitze.“ Grüner war genervt von solchen Dialogen, besonders wenn sie den Glauben offenbarten, Politik hänge vom Wetter ab oder ließe sich einfach so abstellen. „Ja, Mama, ich werd‘ etwas essen, ja, etwas Gescheites.“
Er legte auf und begab sich ins Gasthaus Unterganzner gegenüber. Der würde ein belegtes Brot haben und etwas
Die Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch forscht seit 40 Jahren zu geschlechtergerechter Sprache. Sie sagt: Warum nicht nach Jahrzehnten der Diskriminierung der Frauen einfach nur die weiblichen Endungen verwenden?
In Südtirol gibt es kaum ein anderes Thema als den Wolf und wie man ihn vom Land fernhält
Für mehr Gleichberechtigung auf die Straße gehen? Warum nicht! Von Lohngleichheit beispielsweise sind wir in Südtirol auch im Jahr 2019 noch weit entfernt.
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.