Was zu lernen wäre
Nach Corona darf es in den Schulen kein „Weiter so“ geben. Nötig ist ein ehrlicher Blick auf die Mängel in der Bildung – und der Mut zu innovativen Wegen.
Aus ff 29 vom Donnerstag, den 16. Juli 2020
„Ich bin’s“, meldete sich Bauernobmann Emil Harasser am Telefon. „Wer bitte?“, fragte die vom Meldeamt. „Ich, der Emil!“, wurde Harasser ungeduldig, „ich brauche einen Familienbogen.“ „Für welchen Zweck?“, erkundigte sich die Beamtin. Jetzt wurde Harasser wirsch: „Und angehen tut’s dich?“ Die Amtsperson ließ sich nicht drausbringen: „Ich meine, ist es für eine Meldung? Das wäre dann stempelfrei …“ Harasser überlegte, wie viel er preisgeben wollte. Immerhin redete er mit der Gemeinde, und das war gleich, als würde er seine Geheimnisse an die
Nach Corona darf es in den Schulen kein „Weiter so“ geben. Nötig ist ein ehrlicher Blick auf die Mängel in der Bildung – und der Mut zu innovativen Wegen.
Wie die Schule im Herbst startet, ist ungewiss. Sicher ist: Die Eltern sind wütend. Und es wird viele Einschränkungen geben. Die Frage ist: Sind diese wirklich gerechtfertigt?
Ignoriert: das Leiden der Jugendlichen in der Coronazeit. Titelgeschichte in ff 26/30
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