„Im Schreiben bin ich, was ich bin“
Waltraud Mittich hat einen neuen Roman vorgelegt, über ihre Familie mütterlicherseits. Wovon sie erzählt, was sie zum Schreiben treibt und was sie sich nie verzeihen wird.
Aus ff 13 vom Donnerstag, den 27. März 2025
200 Prozent?“ Der Ziggl-Franz stand an seinem Stammplatz am Budel und konnte es nicht fassen. So etwas Hochprozentiges hatte er noch nie getrunken. Gut, wenn er seine täglichen Gläser zusammenzählte … Er begann zu rechnen, aber da er schon beim fünften Glas war, kam er nicht weit.
Coelestin Unterganzner, der Wirt, erlöste ihn: „200 Prozent, das ist der Zoll, den der Trump verlangt, wenn wir unseren Wein nach Amerika schicken. Und das ist ein Problem.“ „Und?“, wunderte sich der Franz. „Dann lasst ihn doch da, den Wein!“
„Hast du schon gehört?“,
Waltraud Mittich hat einen neuen Roman vorgelegt, über ihre Familie mütterlicherseits. Wovon sie erzählt, was sie zum Schreiben treibt und was sie sich nie verzeihen wird.
Eine Ausstellung und ein Buch erinnern an die polnische Jüdin Leokadia Justman. Sie hat den Holocaust überlebt – auch dank des Bozner SS-Mannes Erwin Lutz.
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