Doppelter Ernst
Freilichttheater – Rittner Sommerspiele: (lf) Zuerst: Ein elegantes Londoner Stadthaus, in dem sich zwei Gentlemen noch unter ...
Aus ff 31 vom Donnerstag, den 01. August 2019
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Gernot Werner Gruber: Dass es im Vulkan auf der italienischen Insel Stromboli mehrere Male täglich zu kleinen Eruptionen kommt, ist ...
seien wir ehrlich, wir tun es alle gern: jammern. Zu heiß, zu kalt, zu teuer, zu blöd. Und über unsere Sanität nörgeln wir ganz besonders gerne: ...
Leserkommentare
1 KommentarRudolf Campestrini
02. August 2019, 15:28Wegen urlaubsbedingter Abwesenheit komme ich erst heute dazu, auch meinen „Senf“ zum Artikel in ff 28/19: „Jetzt redet Norbert Niederkofler“ beizutragen.
Also glaubt auch Herr Niederkofler, dass Südtirol, und somit auch er selbst, der Nabel der Welt ist und dass man den 1,4 Mrd. Chinesen und den gleich vielen Indern und..und..und... …. kurz, der restlichen Bevölkerung dieser Welt beibringen muss, wo dieses gelobte Land liegt, laut ihm eines der schönsten dieser Welt (fast einverstanden, zumindest als Land schöner als Singapur oder New York).
Dass wir uns aber um Gäste bemühen müssen, die für einen oder wenige Tage nach Südtirol jetten oder mit dem Hubschrauber von Venedig eingeflogen werden, nur um unsere Gastronomie zu genießen, dass kann doch nicht unser Ziel sein. Oder um für einen kurzen Augenblick den Rosengarten aus nächster Nähe aus einem gläsernen Turm zu bewundern, sich in MMM-Museen über das an den Tibetern begangene Unrecht belehren zu lassen oder unseren urigen Vorfahr „Ötzi“ (aus einer Zeit, in der in Ägypten bereits die erste Hochkultur entstand) zu besichtigen? Wer soll sich denn, bitte schön, um unsere vielgepriesene Kultur, unsere Geschichte interessieren ? Oder glaubt er, dass diese anzuwerbende Gästeschicht sich für unseren „Andleas Hofel“ begeistern kann ?
Die „Dolomiten“ (unter anderem) (nicht zu verwechseln mit unserer Tageszeitung) sind nicht nur für die Reichen dieser Welt geschaffen, sondern sollten allen zugänglich sein; dies jedoch mit Maß und Ziel und dazu tragen sicherlich nicht neue Hotelbetten und neue Restaurants bei (20% weniger Gäste !?). Auch die von ihm gelobte „Regionalität“ wird zwangsweise damit verschwinden und somit schaufeln wir uns, über einen längeren Zeitraum, unser eigenes Grab.
(Obiges soll nicht seine Leistung als ***Koch schmälern) antworten
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