Die Riggertalschleife wird von allen bejubelt, aber hat sie auch wirklich einen Sinn? Titelgeschichte in ff 3/17
Leserbriefe
Disagio degli Italiani? Selber schuld!
Aus ff 06 vom Donnerstag, den 09. Februar 2017
Die Italienier in Südtirol werden immer schwächer. Warum bloß? Leitartikel in ff 4/17
Georg Mairs Diagnose zum selbstverschuldeten „disagio“ der Italiener Südtirols mag ganz zutreffend sein, ein mehrheitlich von der italienischen Sprachgruppe getragenes politisches Projekt für Südtirol ist nicht erkennbar.
Doch in zumindest einer Hinsicht sind die italienischen Wähler tatsächlich im Hintertreffen. Während die Mehrheit der deutschen und ladinischen Abgeordneten seit jeher auch in der Landesregierung vertreten sind, ist dort seit 1993 nur mehr die Minderheit der italienischen Landtagsabgeordneten vertreten. Der PD vertritt höchstens 30% der italienischen Wählerschaft.
Somit müssten sich der Autonomiekonvent oder die Statutsreformer eine neue Regel einfallen lassen, die der Mehrheit der italienischen politischen Kräfte die Vertretung in der Exekutive sichert, eine Art „ethnische Konkordanz“. Ansonsten bleiben die Italiener auf Dauer nur Mehrheitsbeschaffer und konzentriert auf die Pflege des eigenen Gartens und eben nicht ebenbürtiger Koalitionspartner mit einem eigenen politischen Projekt.
Thomas Benedikter, Frangart
Weitere Artikel
-
-
Spagnolli vor der Tür
Olympisches Komitee: (nd) Ja, er könne sich durchaus vorstellen, für dieses Amt zu kandidieren. Der Sport sei immer schon sein ...
-
Textil-Dolmetscherinnen
Tessa und Arianna Moroder haben sich in Prato in der Toskana niedergelassen. Als Unternehmerinnen in der Textilbranche. Was hat die Schwestern aus Bozen bloß dazu bewogen, in einer Branche zu arbeiten, die einen beispiellosen Umbruch erlebt?

Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.