Wichtiger Hinweis

In eigener Sache:

Liebe Leserinnen, liebe Leser, aufgrund der aktuellen Ereignisse schalten wir für Sie die ff online vorübergehend frei. Sie können alle, Abonnenten wie Nicht-Abonnenten, das neue Heft ab Donnerstag als E-Paper kostenlos lesen, klicken Sie dafür im Menü auf E-Paper lesen. Oder Sie laden sich die ff-App auf Ihr Smartphone.
Wir wünschen gute Lektüre und gute Gesundheit!

Leserbriefe

150 Millionen in die Sackgasse

Aus ff 07 vom Donnerstag, den 16. Februar 2017

Leserbriefe
Leserbriefe © ff-Media
 

Die Riggertalschleife ins Pustertal wird von allen bejubelt, aber hat sie auch einen Sinn? Titelgeschichte in ff 3/17

„Per raggiungere la ­Pusteria bisognerà prima arrivare a Bolzano, e poi tornare indietro“. Diesen Satz habe ich neulich wo gelesen. Er bezieht sich auf die von Norden kommenden Zugreisenden. Wenn aber der Brennerbasistunnel fertig ist und die Züge bei Franzensfeste den Tunnel nach 56 km bzw. 30 Minuten kurz verlassen, könnten die ins Pustertal orientierten Fahrgäste schon in Innsbruck auf Züge umsteigen, die zum Beispiel die Strecke Innsbruck-Lienz bedienen.
Auf allen großen europäischen Schnellbahnstrecken gibt es solche Parallelen beziehungsweise auch gewisse Strecken, die „zurückgefahren“ werden müssen. Als Kunde von Hochgeschwindigkeitszügen möchte ich ja nicht alle 30 km stehen bleiben. Umsteigebahnhöfe („Hubs“) sollen dort entstehen, wo es Zentren gibt (Innsbruck, Brixen, Bozen), und nicht mitten in der Prärie.
Es ist halt Südtirol so ein herrlicher kleiner Kosmos! Wenn aber seine Erreichbarkeit durch den Zug erhöht werden soll, ist Bozen genug für die Westhälfte des Landes, aber auch für die Osthälfte, so der Kunde vom Süden kommt; Innsbruck dagegen ist der Knoten für Wipptal und Pustertal, so der Kunde aus dem Norden kommt.

Sigmund Kripp, Partschins

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.