Herbert Pixner, 41, will eine längere Schaffenspause einlegen. Zuvor bricht er mit seiner Gruppe noch zu einer Tour durch ...
Leserbriefe
Die Kreuzpolitiker
Aus ff 08 vom Donnerstag, den 23. Februar 2017
Wie mit dem Kreuz Stimmung gemacht wird: „Panorama“-Kommentar in ff 6/17; Leserbrief in ff 7/17
Vor ein paar Jahren verklagte eine agnostische finnische Mutter den italienischen Staat auf Entfernung des Kreuzes aus den Klassenzimmern. Die Klage hatte keinen Erfolg. Das höchste italienische Verwaltungsgericht gab dem Staat recht, unter anderem mit dem Argument, dass das Kreuz kein ausschließlich christlich-religiöses Symbol (mehr) sei, sondern heute auch für Demokratie, Toleranz und Pluralismus stehe.
Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ließ das Kreuz in letzter Instanz hängen, freilich nicht wegen dessen Symbolkraft und Bedeutungsschwere, sondern weil es in einer demokratischen, toleranten und pluralistischen Gesellschaft heute schlicht keine Bedeutung (mehr) hat.
Armin Reinstadler, Meran
Weitere Artikel
-
-
Keine Papiere
Transporteure: (lp) Wenn ausländische Transporteure durch Österreich fahren, müssen sie Melde- und Lohnunterlagen bei sich haben. ...
-
Die leidende Minderheit
ff 7/17 – ein Heft über die Italiener in Südtirol und ihr Unbehagen

Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.