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Wie die Schützen die Südtiroler Politik unterwandern. Titelgeschichte in ff 15/17

Ich lege Wert auf die Feststellung, dass das mir im Artikel zugeschriebene Zitat „Die Südtiroler Freiheit fühlt sich bei den Bolschewiken am wohlsten“ in dieser Form nicht gefallen ist.
Sehr wohl habe ich auf die Unterschiede zwischen Freiheitlichen und Südtiroler Freiheit hingewiesen, wobei Letztere meiner Einschätzung nach eine ganz klar linkspatriotische Partei ist.
Doch erfolgte die Aufzählung der weltanschaulichen Unterschiede nicht, wie im Artikel dargestellt, in einer wertenden Art und Weise („zu homosexuellenfreundlich“ usw.), sondern rein objektiv.
Im Übrigen frage ich mich, wie sich Aussagen wie „Ein Organismus mit Immunschwäche ist anfällig für Viren“ in Bezug auf die Schützen (die wohl mit den „Viren“ gemeint sind) mit dem selbstgewählten Anspruch der ff decken, dass deren abgedruckte Beiträge ihre „Überzeugungs- und Durchschlagskraft nicht aus sprachlichen Übertreibungen, Entgleisungen oder Untergriffen“ (!) beziehen würden.
Wenn man seinen selbstgewählten Ansprüchen dermaßen nicht gerecht wird, sollte man die eigene Arbeitsweise überdenken. Oder die selbstgewählten Ansprüche. Das wäre dann wenigstens ehrlich.
Florian von Ach, Bozen

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