Wichtiger Hinweis

In eigener Sache:

Liebe Leserinnen, liebe Leser, aufgrund der aktuellen Ereignisse schalten wir für Sie die ff online vorübergehend frei. Sie können alle, Abonnenten wie Nicht-Abonnenten, das neue Heft ab Donnerstag als E-Paper kostenlos lesen, klicken Sie dafür im Menü auf E-Paper lesen. Oder Sie laden sich die ff-App auf Ihr Smartphone.
Wir wünschen gute Lektüre und gute Gesundheit!

Leserbriefe

Der andere letzte Wille

Aus ff 18 vom Donnerstag, den 04. Mai 2017

Leserbriefe
Leserbriefe © ff-Media
 

ff 17/17 über das neue Gesetz zur Patientenverfügung

Das Gesetz hat große Diskussionen in der Gesellschaft und vor allem zu Protesten der Bischofskonferenz geführt. Erstaunlich dabei ist, dass die Patientenverfügung in die Nähe zur Beihilfe zum Selbstmord gerückt wird. Dabei steht bei diesem Gesetz der Wille des freien Bürgers im Vordergrund, er erklärt, welche therapeutischen und lebenserhaltenden Anwendungen er sich bei tödlicher Krankheit, Agonie oder Siechtum nicht wünscht. Laut Gesetz muss sich der Arzt an diesen Wunsch halten und ist verpflichtet, den Patienten mit palliativen und schmerzlindernden Therapien bis zum Tode zu begleiten. Kein Richter und kein Arzt kann und darf gegen die Patientenverfügung handeln! Dies hat nichts mit Beihilfe zum Selbstmord oder Euthanasie zu tun.

Kurt Duschek, Meran

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.