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Leserbriefe

Strampeln mit Strom

Aus ff 33 vom Donnerstag, den 16. August 2018

Leserbriefe
Leserbriefe © ff-Media
 

Titelgeschichte in ff 28/2018 über die Faszination Elektro-Mountainbike, Leserbrief von Wolfgang Bonell in ff 30/2018

Lieber Wolfgang, als begeisterter ­Mountainbiker und bekennender ­(Teilzeit-)E-Biker hoffe ich, dass ich ­weiterhin kein schlechtes Gewissen habe, wenn wir uns wieder einmal auf ­einer Alm, wie vor wenigen Wochen auf der Plätzwiese, begegnen. Du mit dem MTB, ich nur mit dem E-Bike. Ich kann dir versichern, dass ich das E-Bike nicht verwende, um möglichst bequem den Berg hoch zu kommen, sondern ich ­versuche stets, den Motor so wenig wie möglich und so viel wie notwendig einzusetzen. Damit schaffe­ ich bis zu 4.000 Höhenmeter mit einer Akku-Ladung.
Ich brauche auch nicht zu radeln, um meinen Horizont zu erweitern, ­sondern ich genieße einfach unsere herrliche Bergwelt, im Sommer am liebsten­ mit dem Rad. Da ich schon seit mehreren­ Jahren aus gesundheitlichen ­Gründen hohe Herzfrequenzen vermeiden sollte,­ ist das E-Bike für mich eine ­tolle ­Möglichkeit, um beispielsweise dem Tempo meiner Freunde zu folgen.
Übrigens: Wie du als erfahrener Arzt weißt, täten wir Freizeit- und Fitnesssportler sowieso gut daran, nicht ständig mit letzter Kraft und ausgepumpt unsere Ziele zu erreichen. Als Sportlehrer ist mir zudem allemal lieber, die Leute ­setzen sich regelmäßig und mit Spaß auf ihr E-Bike, als zu Hause oder in der Bar ­herum zu hocken.
Damit auch in Zukunft möglichst viele (E-)Biker Spaß mit- und nebeneinander haben und Gutes für ihre Fitness und Gesundheit tun, appelliere ich einerseits an alle traditionellen Radler, den ­E-­Bikern Toleranz und Respekt entgegenzubringen, die E-Biker hingegen sollten es tunlichst vermeiden, arrogant oder spöttisch zu überholen, mit möglichst wenig Anstrengung den Berg hoch zu treten und ihre (teils noch bescheidenen) Downhill-Fähigkeiten zu überschätzen.
Walter Leitner, Bruneck

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