Franziska Guggenbichler Beck liebt Opern und Western. Jetzt inszeniert sie am Bozner Stadttheater die Westernoper „Amalia!“. Und hat sehr ehrgeizige Pläne.
Leserbriefe
Die im Verborgenen leben
Aus ff 06 vom Donnerstag, den 07. Februar 2019
Wie christliche Fundamentalisten Sexualkunde betreiben: ff 3/19 über „Teenstar“. Leserbrief von Stefan Felderer in ff 4/19
Herr Stefan Felderer glaubt – wie leider so viele andere auch – den Anschuldigungen in den Medien mehr als den wahren Inhalten von Teenstar. Inhalte, die im Artikel in der ff verschwiegen oder verdreht wurden.
Bischof Ivo Muser wird sich hüten, sich in das Wespennest „Schulsexualerziehung“ einzumischen, auch weil heutzutage alle Programme mehr oder weniger konfessionsfrei gehalten werden, um in einer pluralistischen Welt standhalten zu können. Mit dem Unterschied, dass die meisten Programme sehr liberal sind (Sexualität der freien Vielfalt) und Teenstar den humanistischen Werten der christlich geprägten Kultur entspricht (siehe teenstar.at – Grundkonzept).
Mein Kind hat am Teenstar-Kids-Programm (10–11 Jahre) teilgenommen, und sowohl ich als auch mein Kind haben nur positive Erfahrungen damit gemacht, auch weil wir Eltern regelmäßig miteinbezogen wurden.
Teenstar ist ein persönlichkeitsbildendes, sexualpädagogisch gut durchdachtes Programm und erfasst die Sexualität in ihrer Ganzheit: Körper, Gefühle, Verstand, Beziehung, Umfeld und Seele.
Es arbeitet nicht mit Verboten (siehe Grundkonzept!), wie es fälschlicherweise im Artikel gebracht wurde und von Herrn Peintner und Frau Schwienbacher noch unterstrichen wurde, im Gegenteil: Sie lernen zum Beispiel alle Verhütungsmittel kennen und können aufgrund des erworbenen Wissens selber entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten möchten.
Es grenzt schon an Verletzung des Scham- und Feingefühls, wenn vor 10-jährigen Kindern in der Gruppe über „Analverkehr“ aufgeklärt wird, denn ich glaube kaum, dass ein 10-jähriges Mädchen oder ein 10-jähriger Junge diese Frage vor der ganzen Klasse stellt.
Eva Kobald, Meran
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