Wichtiger Hinweis

In eigener Sache:

Liebe Leserinnen, liebe Leser, aufgrund der aktuellen Ereignisse schalten wir für Sie die ff online vorübergehend frei. Sie können alle, Abonnenten wie Nicht-Abonnenten, das neue Heft ab Donnerstag als E-Paper kostenlos lesen, klicken Sie dafür im Menü auf E-Paper lesen. Oder Sie laden sich die ff-App auf Ihr Smartphone.
Wir wünschen gute Lektüre und gute Gesundheit!

Leserbriefe

Die im Verborgenen leben

Aus ff 11 vom Donnerstag, den 14. März 2019

Leserbriefe
Leserbriefe © ff-Media
 

Wie christliche Fundamentalisten Sexual­kunde ­betreiben. ff 3/19 über ­Teenstar; Leserbrief von Stefan ­Felderer in ff 4/19; ­Leserbrief von Eva Kobald in ff 6/19

Im Gegensatz zur religiösen Praxis, in der es um ­Glauben geht, habe ich mich auf nachprüfbare Fakten bezogen: ­Unterlagen von Teenstar selbst, aus dem Jahr 2017, in einem Ausbildungskurs an die Teilnehmenden ausgehändigt.
Teenstar hat die Existenz ­dieser Dokumente nicht bestritten, da sie das österreichische Wochenmagazin „Falter“ für alle einsehbar veröffentlicht hat. Der Einspruch von Teenstar, wonach die Unterlagen längst überarbeitet würden, bleibt zweifelhaft, denn: Warum wurden die angeblich veralteten Lehrmaterialien dann in Kursen verwendet, die erst vor so kurzer Zeit stattgefunden haben?
Bezüglich des Teenstar-Grundkonzepts ist ­besonders interessant, was ­dezidiert nicht darin vorkommt. Wie kann ein fundiertes sexualpädagogisches Konzept das Thema Selbstbefriedigung mit keinem einzigen Wort erwähnen? Wie steht es um das wichtige Thema persönliche Grenzen? Wie wird mit (jungen) Menschen umgegangen, die bereits Traumata im Zusammenhang mit Sexualität erlebt haben?
Ob nun mediale Anschuldigungen oder nicht, eines ist sicher positiv: Zumindest nach außen musste Teenstar bereits zahlreiche Punkte des Grundkonzepts an die Standards der Weltgesundheits­organisation zur Sexualaufklärung anpassen!

Stefan Felderer, Kaltern

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.