Private Seenotretter tun, was richtig ist – trotzdem ist ihr Handeln problematisch und ihre Motive sind fragwürdig.
Leserbriefe
Monopoly am Bahnhof
Aus ff 31 vom Donnerstag, den 01. August 2019
ff 28/19 über das Jahrhundertprojekt Bahnhofsareal in Bozen und den Investor, der nun gesucht wird
Dass dieses Thema – sprich preiswertes oder leistbares Wohnen und Mieten, vor allem in Bozen – im Unterschied zu den Landgemeinden – ein noch ungelöstes und schon seit Jahrzehnten bestehendes Problem darstellt, bestreitet wohl niemand. Daher ist es lobenswert, wenn das Wohnbauinstitut schnell und unbürokratisch in Bozen darauf reagiert und – südwestlich der Zone Firmian, auf eigenem Grund – die Umwidmung für sozialen Wohnbau in der Gemeinde beantragt. Daher umso unverständlicher die Ablehnung dieses sozialen Antrages seitens des neuernannten Urbanistikassessors Luis Walcher – der auf die zukünftige Erstellung von 400 Sozialwohnungen hinweist, welche in Zukunft im Bahnhofsareal errichtet werden sollen. Jedoch – wann – was – und wer dieses Jahrhundertprojekt – NB! rein spekulativen Interesses – je und in noch unbekannter Zukunft als Investor darauf bauen wird, wissen heute nur die Götter!? Fazit: Daher wäre wohl eine schnelle und urbanistische Hilfestellung zur Lösung dieses Problems inzwischen von äußerster Dringlichkeit – und ein erstes Zeichen politischer Kehrtwende!
Hermann Trebo, Bozen
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