Ausstellung – Galerie Cattani: (gm) Wenn Alexis Harding malt, kniet er auf dem Boden, spachtelt und nimmt wieder weg, schleift ...
Leserbriefe
Wir Verschonten
Aus ff 43 vom Donnerstag, den 24. Oktober 2019
Die Südtiroler kamen davon. ff 42/19 über die deutschsprachigen Minderheiten in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg
Bei einem Besuch in Augsburg hörte ich überrascht die Klänge des Südtiroler Heimatliedes „Von Sigmundskron der Etsch entlang bis zur Salurner Klaus“: Durch die Innenstadt zogen Trachtengruppen, Musikkapellen und Fahnenträger der „Donauschwaben“-Exilvereine aus dem Banat – heute Rumänien und Serbien. Von den Diktaturen waren sie teils „heim ins Reich geholt“, teils vertrieben worden.
Ihr Anblick hat mich nachdenklich gemacht: Wenn die Option wie geplant umgesetzt worden wäre, würden auch wir Südtiroler heute in irgendeiner deutschen oder österreichischen Großstadt nur mehr in Exilvereinen unsere Bräuche pflegen und der verlorenen Heimat nachtrauern. Trotz allem: Glück gehabt!
Martin Schweiggl, Kurtatsch
Weitere Artikel
-
-
Insel zwischen den Fronten
Die Türkei führt Krieg gegen die Kurden in Syrien. Europa schaut zu. Die autonome Region Kurdistan-Irak blüht hingegen. Noch. Skizzen einer Reise in unsicheres Gelände.
-
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Memc in Sinich, die Fabrik, die Mussolini in den Zwanzigerjahren bauen ließ, ist für die einen ein Ärgernis. Und für die anderen ein ...

Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.