Seit zwanzig Jahren wühlt sich Christoph Franceschini durch europäische Geheimdienstarchive. Jetzt hat der Journalist ein Buch über Agenten und Spione in Südtirol veröffentlicht. Er sagt: „Bozen war ein Spionage-Hotspot.“
Leserbriefe
Pasticcio urbanistico
Aus ff 50 vom Donnerstag, den 10. Dezember 2020
„Panorama“-Meldung in ff 48/20 über das neue Urbanistikgesetz.
Es scheint, dass neues Bauen, das mutig in die Zukunft blickt, und damit Städtebau und Architektur, sich in unserem Land derzeit an keinen klaren und neuen Zielen orientiert. Vielmehr bestimmen politisch frisierte -Paragraphen und Bestimmungen alten Musters sowie potente Interessensgruppen und Klima-hausexperten das bauliche Geschehen. Den Architekten verbleibt zum Großteil noch eine Dienstleistungsfunktion als Designer, um den Vor-gaben ein passendes Kleid zu verpassen.
Dieses neue Bauen hat kaum etwas mit Baukultur oder neuer Kultur und Urbanistik zu tun. So kann ein Dorf oder eine Stadt sich weder urbanistisch noch ästhetisch sinnvoll weiterentwickeln, sondern sich höchstens wirtschaftlich nur mehr weiter aufblasen. Diese Unkultur und ein solches einseitiges Denken hätte aber für die Zukunft und in jeder Hinsicht schlimme Folgen.
Hermann Trebo, Bozen
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