Der Steinschlag, der das Hotel Eberle zerstört hat, zeigt, wie verletzlich Südtirol ist – und dass Gefahrenzonenpläne ernst genommen werden müssen.
Leserbriefe
Causa Hofburggarten
Aus ff 02 vom Donnerstag, den 14. Januar 2021
Aus ff 02 vom Donnerstag, den 14. Jänner 2021
Der Streit um das Heller-Projekt in Brixen. Leserbrief von Lisl Strobl in ff 52-53/20
Hallo Lisi Strobl, es geht mir so wie dir! Auch ich verstehe die Welt nicht mehr. Bezüglich Hofburggarten sind jedoch drei Fakten unverkennbar. Erstens, das Schicksal Brixens wurde über Jahrhunderte von einer Macht bestimmt – sprich „grauen Eminenzen“, deren Monopol und Vetorecht sich nicht von heute auf morgen per Knopfdruck abschalten lassen. Zweitens, der Besitzer des Hofburggartens erkennt die Chance, das Areal mittels Investition von Fremdkapital an Wert enorm zu steigern. Drittens, Deals werden geschlossen, wenn beide Handelspartner davon profitieren, oder/und aber der cleverere von den beiden einen derartigen Druckknopf besitzt, dass er bestimmen kann, was zu geschehen hat.
Beschämend jedoch ist, dass beide Parteien verpflichtet wären, im Interesse des Volkes zu handeln, jedoch begehrlich das Gegenteil auf Kosten der Bevölkerung tun. So werden Reichen Gelder in den Rachen gestopft, die Bedürftige dringend benötigen würden.
Stets versuche ich den Gedanken zu verdrängen, doch es zwingt sich mir immer wieder der biblische „Judaskuss“ auf.
Werner Rizzi Ladinser, Brixen
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