Mit immer neuen Dekreten stützt der italienische Staat die heimischen Betriebe. Doch sie reichen kaum aus, um die Krise zu stemmen. Wer bisher wie viel bekommen hat – eine Analyse.
Leserbriefe
Härtetest für die Demokratie
Aus ff 05 vom Donnerstag, den 04. Februar 2021
Die Arbeiterinnen und Arbeiter haben niemanden, der sie vertritt: Leitartikel in ff 3/21
Chefredakteurin Alexandra Aschbacher behauptet, dass sich nur vereinzelte Stimmen mit den Saisonarbeitern im Tourismus befassen und dass der HGV nicht zu denen gehöre. Dabei bin ich Redakteur Alexander van Gerven zu diesem Thema Rede und Antwort gestanden.
Tatsache ist, dass der HGV bereits im Spätherbst auf die prekäre Situation der saisonal beschäftigten Mitarbeiter im Tourismus aufmerksam gemacht hat (nachdem die Wintersaison ja nicht wie vorgesehen starten konnte). Der HGV hat außerdem bei Treffen mit den lokalen Fachgewerkschaften und mit den zentralen Verbänden in Rom die Thematik und Lösungsvorschläge erörtert, und ich habe in mehreren Interviews auf die Situation hingewiesen. Am 13. Januar wurde weiters eine Medienaussendung zur Problematik verschickt. Zudem habe ich Mitte Januar einen entsprechenden Änderungsantrag an die Südtiroler Parlamentarier in Rom und die nationalen Verbände geschickt. Dies alles muss Frau Aschbacher ignorieren, damit sie ihre Behauptung aufrecht halten kann, dass für den HGV die Angestellten keine Rolle spielen. Fakt ist: Das Gegenteil ist der Fall.
Manfred Pinzger, HGV-Präsident, Bozen
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