Wenn wir stärker aus der Pandemie hervorgehen wollen, als wir in sie hineingeraten sind, dann brauchen wir ein anderes Verhältnis zur Öffentlichkeit.
Leserbriefe
„Impfen schützt“
Aus ff 11 vom Donnerstag, den 18. März 2021
ff 8/21 über die schleppende Impfkampagne des Landes
Wenn ich an die vielen Menschen denke, die wegen der Corona-Maßnahmen jede Einschränkung aushalten müssen, unter anderem auch einem De-facto-Berufsverbot unterworfen sind, andere Menschen die Entlassung befürchten müssen, wenn also Zukunftsperspektiven verloren gehen und man dann gleichzeitig hört, dass Menschen mit einer Fixanstellung, die quasi unkündbar sind, das Angebot der Impfung gegen Covid ablehnen, obwohl sie keinerlei Indikation dagegen vorliegen haben, dann hört bei mir die Solidarität auf.
Wer berufsbedingt Kontakte zu Menschen hat und damit eine Übertragung der Covid-Erkrankung nie vollständig ausschließen kann, hat meiner Meinung nach die Verpflichtung, sich impfen zu lassen. Eine entsprechende gesetzliche Regelung sollte dringend geschaffen werden. Und es sollte auch keinerlei Scheu davor herrschen, ein Dokument, womit die erfolgte Impfung beziehungsweise die Immunisierung festgestellt wird, einzuführen. Das ist keine Privatsache mehr.
Peter Duregger, Meran
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