Ihr Buch „Superheldin 21“ wurde ins Russische übersetzt und erscheint jetzt auch auf Italienisch. Zu Gast bei Verena Elisabeth Turin, die sagt, wie es ist, mit Downsyndrom zu leben. Und wie es sein könnte.
Leserbriefe
Misstrauen und Angst
Aus ff 12 vom Donnerstag, den 25. März 2021
ff 42/20 über die Südtiroler Caritas und den Führungsstil des Direktors
Die ff-Recherchen zum Führungsstil in der Caritas sind ein Paradebeispiel für objektiven Journalismus. Mich hat besonders die Aussage von Direktor Paolo Valente getroffen, er werde gemobbt, angesichts von Mitarbeitern, die ihren Unmut beim Bischof oder den Gewerkschaften loswerden.
Mobbing ist ein weitverbreitetes Problem mit ernsten Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viele sich in einem negativen Arbeitsumfeld hilflos fühlen und die wenigen, die sich trauen, dies aus Angst vor Nachteilen nur anonym oder versteckt machen. Nur wenige Arbeitgeber bieten Schutz, meistens ist es eher so, dass der, der sich wehrt oder beschwert, den Ärger von oben zu spüren bekommt.
Die italienische Gesetzgebung scheint bei diesem Thema hinterherzuhinken, sodass Anwälte den Opfern von Mobbing meist davon abraten, juristische Schritte zu ergreifen. Könnte Südtirol mehr tun, um den rechtlichen Schutz zu verbessern? Ansonsten bleibt den Betroffenen weiterhin wohl nur der Weg an die Öffentlichkeit, im Vertrauen auf guten und ehrlichen Journalismus,
Martina Huber, Bozen
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