Vor 127 Jahren erbaut, jetzt rundum erneuert, in der kommenden Woche die symbolische Wiedereröffnung: das Becherhaus, Südtirols höchste Schutzhütte. Besuch eines ungewöhnlichen Hauses, das Südtirols Geschichte in sich trägt.
Leserbriefe
Die Flut vor Augen
Aus ff 32 vom Donnerstag, den 12. August 2021
Was können wir gegen Hochwasser tun? Ein Rundgang durch Brixen in ff 30/21
Im Artikel wird auch die Industriezone, ein ehemaliges Auengebiet, erwähnt. Wie durch ein Wunder ist ein kleines Stück davon erhalten geblieben. Leider soll nun auch dieses einem Industriegebäude für 3-D-Betondrucker der Firma Progress weichen. Nach zwei zurückgezogenen Stadtratsbeschlüssen steht diese Bauleitplanänderung jetzt Gott sei Dank wieder am Beginn.
Bei der jüngsten Hochwasserkatastrophe in Deutschland hat sich einmal mehr die großräumige Versiegelung der Böden als verheerend herausgestellt! Spätestens jetzt müssten die Spitzen von Gemeinde und Progress aufwachen und das Projekt Auwald-Rodung ad acta legen.
Sollte es wie 1966 zu einer Überflutung der Industriezone kommen, wären die drei Hektar Auwald mit vorgelagerter Wiese geradezu ein Segen! Da diese Fläche bedeutend tiefer liegt als die Infrastrukturen rundherum, würde das Hochwasser wie von einem Schwamm im Becken aufgesaugt werden. Selbst im Umweltbericht der Firma Progress zu dieser Bauleitplanänderung wird auf eine Zunahme der versiegelten Flächen hingewiesen! Und in dem von der Gemeinde Brixen mitgetragenen Projekt „StadtLandFluss“ wird vor fehlenden Überflutungsflächen gewarnt und empfohlen, die noch nicht bebauten Hochwasserrückhalteräume über Bauleitpläne raumplanerisch zu sichern.
Franz Pattis, Brixen
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