(ul) Nicht nur Europa, auch die USA stehen unter einem hohen Migrationsdruck. Hunderttausende versuchen Jahr für Jahr, von Mexiko aus in die USA zu ...
Leserbriefe
Antholz und Olympia
Aus ff 46 vom Donnerstag, den 18. November 2021
Was braucht das Tal, wenn hier 2026 bei Olympia die Biathlon-Wettbewerbe stattfinden?
Kürzlich trafen sich zur Vorbereitung von Olympia 2026 im Biathlonzentrum in Antholz geldhungrige Wirtschaftsbarone aus nah und fern zu einem Arbeitsessen, wobei mehr als waghalsige Projekte für das (noch) sanfte Tal aufgetischt wurden. So sollen im Hinblick auf Olympia riesige Speicherbecken, großzügige Suiten, komfortable Wellnessbereiche, kreuzungsfreie Schnellstraßen entstehen, ja sogar eine Seilbahn auf den Stallersattel soll aus dem Boden gestampft werden. Für 37 Millionen Euro. Welch eine Horrorvision! Antholz braucht keine umweltverschandelnden Protzprojekte, sondern die vernünftige Instandhaltung der bereits bestehenden Strukturen, denn nur so hat Antholz Zukunft! Das wäre ein wahrlich olympischer Gedanke.
Hubert Zingerle, Bruneck
Weitere Artikel
-
-
Es gibt sie noch
ff 45/21 über den Zustand der Südtiroler Volkspartei
-
Die Cadorna-Koalition
Der Stadtrat in Meran steht – mit der knappsten aller Mehrheiten. Die Koalitionsbildung zeigt, wie schwierig es ist, alle Lager zufriedenzustellen.

Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.