In der Pandemie hat der Sanitätsbetrieb nicht optimal kommuniziert, sagt Generaldirektor Florian Zerzer. Trotzdem habe man „nicht alles schlecht und nicht vieles falsch gemacht“.
Leserbriefe
Die Covid-Lektion
Aus ff 12 vom Donnerstag, den 23. März 2023
Warum es wichtig ist, die Pandemie aufzuarbeiten. Titelgeschichte in ff 10/23
Die ff bemüht sich um Aufarbeitung. Ein zaghafter Versuch.
Alexandra Aschbacher spricht von der Notwendigkeit, einander zuzuhören und miteinander zu diskutieren. Zu Wort kommen vorwiegend Politiker des Südtiroler Landtages.
Jene der SVP verlieren sich dabei in nichtssagenden Allgemeinplätzen; Franz Ploner spricht zumindest einige konkrete Punkte an, speziell die Spätfolgen der Corona-Maßnahmen für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.
Der Artikel spart jedoch deutlich mehr aus, als er anspricht. Beispiele: Begriffe wie „Ausgrenzung Andersdenkender“, „Nötigung zur Spritze“ oder „schwerwiegende Impfschäden“ kommen erst gar nicht vor, die statistischen Schummeleien rund um die Todeszahlen („mit und an Corona verstorben“) werden nicht erwähnt, zum Testwahn in den Schulen keine Silbe.
Und die Rolle der Medien selbst mit ihrer täglichen oder wöchentlichen Angst- und Panikmache, mit ihren verängstigenden Zahlenspielen ohne jeglichen Zusammenhang, mit all den diskriminierenden Begriffen und ihrer Hetze auf Maßnahmenkritiker, die alle in den gleichen Topf geworfen wurden („Schwurbler“, „Covidioten“, „Coronaleugner“ und so weiter), bleibt ebenfalls ausgeklammert.
Gerade die Medien waren es, die den Diskurs, die Meinungsvielfalt verhindert haben, die sich nicht mehr vor Augen führten, „dass auch der andere recht haben könnte“.
Im Spiegel bekannte sich unlängst ein leitender Redakteur (Alexander Neubacher) unter dem Titel „Wir Corona-Versager“: „Und wir Medien, auch wir beim Spiegel, die wir uns gern als vierte Gewalt betrachten?
Ich fürchte, der Diktator in uns war ziemlich stark.“
Alois Spath, Lana
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