Julia Unterberger kritisiert bei einer Gedenkfeier Silvio Berlusconi. Unpassend oder mutig? In der SVP wird an den Rand gedrängt, wer die Wahrheit sagt.
Leserbriefe
Neonazis in Algund: ff 25/23 über das Treffen der „Deutschen Burschenschaft“ im September in Algund
Aus ff 26 vom Donnerstag, den 29. Juni 2023
Lieber Herr Bürgermeister Gamper, geht’s noch?
Ich kann wirklich nur hoffen, mich verlesen zu haben: Sie haben doch in Ihrer Stellungnahme zu einer geplanten Veranstaltung der rechtsextremen Deutschen Burschenschaft (DB) in Ihrer Gemeinde Algund nicht ernsthaft nationalsozialistische, völkische Gesinnungen mit einer alternativen Gesundheitsmesse oder mit dem Bären verglichen?
Man kann nur hoffen, dass Sie nun, ebenso wie Ihre couragierte Stellvertreterin, alles dafür tun werden, dieses Event zu verhindern, und sich als Gemeindeverwaltung in Zukunft vielleicht vor (!) Vertragsabschluss mit Ihren „Partnern“ auseinandersetzen.
Es wäre ein Skandal der Sonderklasse, wenn wir Gruppierungen, die in ihrer Heimat aufgrund ihrer rechtsextremistischen Bestrebungen sogar vom Verfassungsschutz beobachtet werden, im wahrsten Sinne des Wortes Tür und Tor öffnen würden für die Verbreitung ihrer geschichtsvergessenen Neonazi-Ideologie.
Es geht schließlich darum, dass wir als Gesellschaft klare Kante zeigen gegen jegliche Arten von demokratie- und verfassungsfeindlichen, ausgrenzenden und extremistischen Ansätzen und dadurch auch die Verherrlichung der Verbrechen von Nationalsozialismus und Faschismus im Keime ersticken.
Hubert Mair, Bozen
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