Bis zu 100 Euro kann das Aufladen eines Elektroautos an öffentlichen Ladesäulen kosten. Wie hinter den Kulissen um die Preise gepokert wird – zulasten der Kundschaft.
Leserbriefe
Mehr Demokratie
Aus ff 03 vom Donnerstag, den 18. Januar 2024
Antwort zum Leitartikel von Georg Mair (ff 51-52/23) und zum Leserbrief in ff 1/24
Zunächst möchte ich mich zum Leserbrief von Herrn Peter Mitterhofer äußern. Demokratische Entscheidungen sind bei der SVP eher nicht gefallen. Denn dann hätten sie das Wahlergebnis respektiert und auch umgesetzt! Und es ist schon legitim, wenn ein Journalist, der sich den demokratischen Werten verpflichtet fühlt, sich gegen einen Pakt mit den Faschisten auflehnt.
Und jetzt zur SVP und der neuen Landesregierung. Hätten die Verantwortlichen in dieser Partei, allen voran Arno Kompatscher und Philipp Achammer, nur eine Spur von Gewissen, würden sie schon aus Respekt vor der Generation, die unter den Faschisten und deren Nachfolgern gelitten hat, einen Pakt mit den Fratelli d’Italia grundsätzlich ausschließen! Aber den Granden der SVP und der Wirtschaft geht es gar nicht um das Land, sondern nur um die eigene Macht und den eigenen Vorteil. Der Wirtschaft sei gesagt, dass führende Wirtschaftsvertreter in Deutschland ausdrücklich vor einer AfD in der Regierung warnen. Sie wollen die FdI einhegen und meinen, diese Regierung halten wir schon aus? Sie sollten einmal ins Geschichtsbuch schauen. Auch einen gewissen Adolf Hitler und seine NSDAP wollte man „einhegen und zähmen“. Aber anscheinend haben der Landeshauptmann und sein Bildungslandesrat im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst! Wenn Arno Kompatscher doch dieses Bündnis so gegen den Strich geht, frage ich mich, warum er nicht die Größe hat und aus Überzeugung zurücktritt? Dann würde er wenigstens etwas von seinem verlorenen Vertrauen zurückbekommen und ein wenig Positives aus diesen zehn Jahren übrig bleiben. Aber auch ihm geht es um den reinen Selbsterhalt. Alles andere ist pure Heuchelei.
Carsten Schauerte, Jenesien
Weitere Artikel
-
-
Kommt nicht in die Tonne
Repair Cafés laden zum gemeinsamen Reparieren ein – und setzen so ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft. Ein Besuch in Brixen.
-
Rom streicht das Geld
Rom streicht: (mh) Über einen Fonds stellte die italienische Regierung jährlich 25 Millionen Euro zur Bekämpfung von Essstörungen ...
Leserkommentare
Kommentieren
Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.