Die Summa in Margreid wird immer mehr zu einem Fixpunkt in der nationalen und internationalen Weinszene. Fotos: Alois Lageder, Meike Hollnaicher
Leserbriefe
Warten aufs Paradies
Aus ff 16 vom Donnerstag, den 18. April 2024
ff 12/24 über das Projekt von André Heller für den Hofburggarten in Brixen
Mehrfach haben die Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten der Mehrheitsparteien über eine Spaltung der Gesellschaft beim Thema Hofburggarten gesprochen.
Leider sind sie aber jeden Beleg für diese Behauptung schuldig geblieben. Denn dazu müssten sie sich erst einmal einer öffentlichen Diskussion mit der Bürgerschaft stellen. Das ginge sehr leicht mit einer Bürgerversammlung, einer repräsentativen Umfrage oder einer Volksbefragung. Bisher hatte die Gemeindeverwaltung in sieben Jahren nicht den Mut dazu. Alle öffentlichen Veranstaltungen zum Thema wurden von der Bürgerinitiative für einen offenen Hofburggarten organisiert. Das Ergebnis der Umfrage würde Sie überraschen, weil die Mehrheit der Brixnerinnen und Brixner sich einen anderen Garten als den von Multimediakünstler Heller geplanten Schaugarten mit Eintrittsticket wünscht. Dass die SVP in Brixen nicht so schlecht abgeschnitten hat wie die Landes-SVP, kann kaum als Freibrief für den Hofburggarten gedeutet werden. Die zwei Oppositionsparteien Grüne Bürgerliste und Team K, die sich klar gegen das Projekt ausgesprochen haben, sitzen mit je einem Mandat mehr im Gemeinderat.
Franz Obertegger, Brixen
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