Die „Lia di Comuns Ladins“ muss endlich aktiv werden, fordert unser Gastautor Erwin Valentini. Mit ihrer Hilfe könne die ladinische Sprache und Identität gestärkt werden.
Leserbriefe
Warten aufs Paradies
Aus ff 18 vom Donnerstag, den 02. Mai 2024
Über das Projekt von André Heller für den Hofburggarten in Brixen in ff 12/24
Bezüglich „Unendliche Geschichte Hofburggarten“ kann man sich nur über die Hartnäckigkeit wundern, mit welcher (bisher) Brixens Gemeindeverwaltung die Bevölkerung der Stadt mittels eines kostspieligen Nonsens-Projektes (zur Bereicherung Dritter) zu übervorteilen beabsichtigt. Die Hartnäckigkeit dem Volk zustehendes Geld zu verprassen, ist Spott jenen Menschen gegenüber, die sorgenvoll der stets problematischer werdenden Zukunft entgegensehen. Alleine die bis dato entstandenen Kosten (Pachtzins,
Planung usw.) werden sich – das kostspielige Areal als private Kunstarena missbraucht – finanziell niemals rechnen. Möglicherweise jedoch rechtfertigen, sollte das Gelände letztendlich doch vernünftigerweise den Bürgern als Freizeit- und Erholungspark dienen. Bleibt die Zuversicht, dass der Stadtrat unter der Führung des neuen Bürgermeisters mehr Bürgernähe, Demokratieverständnis auch Redlichkeit zeigt als bisher. Gesunder Menschenverstand, zeitgemäßes Denken, jedoch nicht jahrhundertelang überlieferte Machtansprüche dürfen Brixens Schicksal bestimmen.
Werner Rizzi Ladinser, Brixen
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