Südtirols Kirche hat bei sexuellem Missbrauch viele Jahrzehnte weggesehen, Bischöfe und Generalvikare haben versagt. Nun soll alles besser werden.
Leserbriefe
Sport über alles
Aus ff 05 vom Donnerstag, den 30. Januar 2025
Was die Einheimischen wegen der Biathlon-Rennen auf sich nehmen müssen
Dass die einheimische Bevölkerung in Sache Biathlon nichts zu sagen hat, wissen wir spätestens seit der Zusage für Olympia 2026. Dass die Idylle um und am Antholzer See scheibchenweise zerstört wird, wissen wir noch länger. Dass die Investitionen im Biathlonzentrum den Gemeindehaushalt enorm und inzwischen auch den Landeshaushalt belasten, wird als selbstverständlich abgetan. Dass die Einwohner jedes Jahr die Blechlawine, die Luftverschmutzung und den Lärm hinnehmen müssen, gehört ganz einfach dazu.
Dass man aber auch noch die einheimischen Benützer der öffentlichen Verkehrsmittel während der Rennen hinter die vielen Besucher anstellt, ist eine Frechheit. Shuttlebusse fahren vom Olanger Bahnhof ohne anzuhalten nach Mittertal, Busse, die durch die Dorfzentren fahren, starten Hunderte Meter abseits vom Bahnhof, was die Pendler nicht wissen. Sollte der Linienbus Verspätung haben oder ausfallen, lässt man die Pendler stehen.
Nach außen funktioniert alles bestens, aber wieder ist die Bevölkerung des Tales die Leidtragende.
Johanna Messner, Rasen-Antholz
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