Literatur – Christine Wunnicke: (gm) Marie Biheron, noch ein Kind, zart und klein, marschiert in die Kaserne der Schwarzen ...
Leserbriefe
Das Virus ist noch unter uns
Aus ff 18 vom Mittwoch, den 30. April 2025
Fünf Jahre nach Ausbruch: Was haben wir aus der Pandemie gelernt? Titelgeschichte in ff 15/25
Wie man weiß, ist sehr oft das nicht Gesagte wesentlich wichtiger als das Gesagte. So auch in der Titelgeschichte zur Corona-Zeit. In zehn Seiten kommt nicht ein einziges Mal der Begriff „Impfung“ vor.
Unter diesem Wort lagert fast der gesamte Sprengstoff der Corona-Geschichte. Mit solch schwerer Kost möchte man sich und die LeserInnen anscheinend lieber nicht belasten. Gerne würde man verstehen, welche Denk-, Sprech- und Schreibverbote mit solcher Macht imstande sind, so radikal zu wirken.
Dabei sind im öffentlich einsehbaren Leitbild von
ff doch Aussagen und Begriffe enthalten wie „ff deckt auf, schaut hinter die Kulissen“, ist „offen und pluralistisch“, „unparteilich“, „ausgewogen“, berichtet mit „möglichster Vollständigkeit“, fördert die „Mündigkeit der Bevölkerung“.
Schade.
Erwin Demichiel, Bozen
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Jasmine Deporta ist Fotokünstlerin aus Villnöss, lebt und arbeitet in Lausanne (CH). Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Inszenierung und Intuition – oft leise, manchmal laut, aber immer mit einem feinen Gespür für Nähe und Atmosphäre. Musik begleitet sie dabei wie ein zweiter Sinn: als Inspiration, Erinnerung oder als stiller Soundtrack zum Moment.
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