„Villa Corniole“, Cembra-Vini, Giovo: Ein schlafendes Bergwein-Gebiet wacht langsam auf.
Leserbriefe
Gefangen im Mehr
Aus ff 39 vom Donnerstag, den 25. September 2025
Südtirol stößt an seine Grenzen und will dennoch weiter bauen. Der richtige Weg? Leitartikel in ff 38/25 Der Ruf nach Straßenausbau im Pustertal ist ein Rückschritt ins vorige Jahrhundert.
Studien, zum Beispiel des deutschen Umweltbundesamtes, zeigen, dass mehr Asphalt mehr Verkehr anzieht, Staus nur kurz verschwinden, Lärm und CO₂ aber bleiben. Gerade im „grünen Pustertal“. Bezirkspräsident Alexander Steger nennt das „maßvoll“ und spricht von „Standortvorteilen“, in Wahrheit aber steigen die Kosten für Klima, Gesundheit und Lebensqualität.
Besonders befremdlich ist, dass er den Heimatschutzverband und alle, die sich für Umwelt und Klima einsetzen, als „Öko-Lobby“ abtut. Einsatz für Klima und Umwelt ist kein Lobbyismus, er bringt keine Profite.
Eher wirkt Stegers Rhetorik wie die eines Wirtschaftslobbyisten auf Asphaltmission. Zukunft heißt Bahn statt Beton. Wer heute noch auf Asphalt setzt, baut die Probleme von morgen gleich mit.
Barbara Kofler, Pauline Moser, Caroline Gasser, Verena Schifferegger, Andrea Mutschlechner, Initiative Bruneck mitgestalten
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