Der Autor von Reisebüchern (Meraner Höhenweg) möchte gerne entschleunigen können und denkt manchmal daran, nach Südtirol zu ziehen.
Leserbriefe
„Mund verboten“
Aus ff 04 vom Donnerstag, den 22. Januar 2026
Über die Bezirksjahresversammlung des Bauernbundes im Unterland
Die diesjährige Bezirksjahresversammlung des Bauernbundes fand am 9. Januar in Neumarkt statt. Bei der Diskussion erteilten mir weder Bezirksobmann Reini Dissertori noch Bezirksleiter Alex Golser das Wort – trotz mehrmaliger Aufforderungen meinerseits. Zwei ältere Damen durften ihre Fragen stellen, eine von ihnen sagte sofort: „Ich hoffe, keinen Blödsinn zu verzapfen.“
Ich verweise auf das Recht jedes Mitglieds, bei Diskussionen und Allfälligem sich zu Wort melden zu dürfen. Zutiefst getroffen hat mich auch die Aussage des Bezirksobmanns über mich, „er begrüße alle Anwesenden, einer davon ist als Maschgra verkleidet“. Er hat dies vor allen Rednern und Ehrengästen gesagt. Ich bin im Kimono erschienen.
Dies vorausgeschickt, verlange ich als langjähriges Mitglied des SBB eine schriftliche Entschuldigung seitens des Obmanns Dissertori. Abgesehen davon, dass mir der Mund „verboten“ wurde, will ich auch eine Entschuldigung von ihm für die Entgleisung, mich als Karnevalist zu bezeichnen. Außerdem möchte ich ihm nahelegen zurückzutreten. Er ist als Bezirksobmann rhetorisch, technisch und politisch zu schwach. Sou schaug’s aus!
Egon „Hofrat“ Giovanelli, Auer
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