Leserbriefe

Auf stumm

Aus ff 05 vom Donnerstag, den 29. Januar 2026

Der Handyverzicht einer Oberschule.

Eine Schülerin schrieb darüber in ff 3/26 So wie wir für Alkohol einen „Dry January“ veranstalten, könnten wir eine ähnliche Initiative für eine ande­re ausufernde Sucht an­­denken, an der alle teilnehmen sollten: „Eins, zwei, drei – Handyfrei“.
In Schulen, aber auch sonst, braucht es handyfreie Zonen und Zeiten. Unser unverzichtbarer Be­gleiter, von dem wir kaum lassen können, bekommt zu viel Aufmerksamkeit und entfernt uns vom realen Leben, das es noch gibt, wenn wir es zulassen.
Wie hätten wir früher getan, als es kein Taschentelefon mit Unterhaltungskanälen gab? Hatten wir da nicht ungeahnte Freiheiten und ein intaktes Miteinander, was man heute trotz Dauererreichbarkeit nicht mehr sagen kann?

Thomas Malfertheiner, Bozen

Leserkommentare

Kommentieren

Sie müssen sich anmelden um zu kommentieren.